Volksfeste und Diskos fürchten wegen Gema-Kosten um ihre Existenz

Kassel. Sie bedroht die Existenz des Zissels und anderer Volksfeste: Die Gema will ihre Gebührordnung für die öffentliche Nutzung von Musik zum Januar 2013 reformieren und bringt damit Veranstalter und Disko-Betreiber unter Druck.

Der Zissel im Regiowiki

„Wenn die Reform wie geplant kommt, müssten wir kommendes Jahr für den Zissel 20.000 Euro Gema-Gebühr bezahlen. Das können wir nicht finanzieren“, sagt Karsten Fahlbusch, der beim Kasseler Volksfest für die Finanzen zuständig ist.

Ähnliche Klagen kommen von Kassels Diskotheken-Betreibern. Sie fürchten eine Verdopplung und Verdreifachung ihrer Beiträge. Dies werde sich dann auch beim Eintritt bemerkbar machen. Derzeit befindet sich die strittige Reform in einem Schiedsverfahren. (bal)

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