Zucker in Lebensmitteln

Das sind die 7 größten Zucker-Fallen!

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In Zeiten, in denen wir auf gesunde Ernährung achten, gehört industriell hergestellter Zucker vermutlich zu den größten Sünden. Die Risiken, die mit einem hohen Zuckerkonsum verbunden sind, sind schließlich bekannt. Dennoch sind die weißen Kristalle schon beinahe eine Volksdroge – bedenkt man den versteckten Zucker in Lebensmitteln, in denen ihn kaum einer vermutet.

Und das ist fatal:
Jeder von uns nimmt dadurch mehr Zucker zu sich, als er denkt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme freier Zucker von unter zehn Prozent der Gesamtenergiezufuhr. 

Denn:
Ein dauerhaft zu hoher Konsum ist höchst gesundheitsschädigend. Arterienverkalkung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Gewichtszunahme und Karies gehören zu den größten Risiken. Tatsache ist jedoch, dass die Lebensmittelindustrie gerne Zucker einsetzt. Sie dienen als Geschmacksverstärker sowie als Konservierungsmittel und sind außerdem preiswert. 

Die Lebensmittelhersteller haben zudem eine ausgeprägte Phantasie, wenn es darum geht, andere Namen für den als ungesund verpönten Zucker zu finden. Am Ende der Zutatenliste tauchen dann gesund und natürlich klingende Namen wie Glukose-, Fruktose- oder Maltosesirup, Dextrose, Maltodextrin und natürliche Fruchtsüße auf. Für den Verbraucher natürlich schwer zu erkennen. Und dann gibt es ja noch die Produkte, von denen man gar nicht erwartet, dass sie Zucker enthalten. Entdecken Sie in der Bildergalerie die 7 größten Zuckerfallen.

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Fotostrecke: Zucker, die 7 größten Fallen

Smoothies – Die bunten Fruchtbomben gelten als gesunde Snacks für zwischendurch. Was viele nicht wissen: Die fertigen Supermarkt-Obstsäfte enthalten nicht nur püriertes Obst, sondern durchschnittlich auch 26 Gramm Zucker in 200 Millilitern. Das entspricht neun Zuckerwürfeln! Wer nicht drauf verzichten möchte, mixt sich seinen Smoothie am besten selbst: einfach Lieblingsobst in den Mixer geben und pürieren! Noch besser: Apfel, Banane und Co. essen statt trinken – das hat einen größeren Sättigungseffekt und trainiert auch noch die Kaumuskulatur. © natashamam/shutterstock.com
Rotkohl – 77 Gramm Zucker stecken in einem 700-Gramm-Glas. Das sind umgerechnet 25 Stück Würfelzucker. Eigentlich ist Rotkohl ein sehr gesundes Gemüse: Es enthält Vitamin C und B sowie Eisen und Kalzium. Am besten bereitet man es selbst zu. Dazu einfach den Strunk aus der Mitte entfernen und den Kohlkopf in kleine Streifen schneiden. Dann in einem Topf Zwiebeln glasig braten und mit Apfelsaft oder Balsamico ablöschen. Anschließend die Rotkohlstreifen dazugeben und nach Belieben würzen: Fertig ist der selbstgemachte Apfelrotkohl – mit deutlich weniger Zucker! © Brent Hofacker/shutterstock.com
Krautsalat – Kommt er aus dem Supermarkt, enthält Krautsalat satte zwölf Gramm Zucker – auf eine Menge von nur 100 Gramm! Da lohnt es sich doch, ihn selbst zuzubereiten. Und das ist ganz einfach: Den Kohl raspeln und Zwiebelwürfel hinzugeben. Ein Gemisch aus Öl, Salz, Pfeffer, Essig, Mineralwasser anrühren. Zucker nach Belieben hinzufügen. Die Soße über das Kraut gießen und 24 Stunden ziehen lassen. Im Kühlschrank ist der selbstgemachte Krautsalat circa eine Woche haltbar. © iuliia_n/shutterstock.com
Ketchup – Der Hauptzuckerlieferant für die Currywurst: Ketchup wird zwar aus Tomaten gemacht, ist aber leider nicht so gesund wie vermutet wird. In 100 Gramm stecken schon 23 Gramm Zucker. In einer ganzen Flasche (750 Gramm) verstecken sich so bis zu 61 Stück Würfelzucker. Mit den übrigen Inhaltsstoffen kommen 100 Gramm Ketchup auf stolze 110 Kalorien. Wer dachte, hier sind einfach viele gesunde Tomaten drin, der irrt leider gewaltig. Wer eine Alternative sucht, der kann zum Senf greifen. Der ist nämlich deutlich gesünder, enthält er doch hochwertige Senfsamen. © Looker_Studio/shutterstock.com
Gewürzgurken – Zwölf Gramm Zucker in einem Glas! Das Argument der Hersteller: Der Zucker wird der Flüssigkeit zugegeben, um die Gurken besser zu konservieren. Dann doch lieber frisch und ohne Zucker: Bei Paprika- oder Möhrensticks ist zuschlagen ohne Reue erlaubt. © Oksana Mizina/shutterstock.com
Currywurst – Des Deutschen liebste Wurst enthält tatsächlich 24 Gramm Zucker! Zusammen mit weiteren Inhaltsstoffen ist die Currywurst somit eine echte Kalorienbombe. Und für den häufigen Verzehr auch gar nicht empfehlenswert. Wirkliche Alternativen gibt es allerdings nicht. Daher: am besten genießen und als Sünde verbuchen © gkrphoto/shutterstock.com
Eistee – Das Wort Tee verbirgt sich zwar darin, aber mit aufgekochtem, gesundem Tee hat der gekaufte Eistee nicht mehr viel zu tun. Ganze 80 Gramm Zucker befinden sich in einem Liter! Eine gesunde, zuckerfreie Alternative: Mineralwasser mit Zitronen- oder Himbeergeschmack. Dazu einfach das Obst zusammen mit dem Wasser in eine Karaffe geben und in den Kühlschrank stellen. Extra-Tipp: Gefrorene Himbeeren verleihen einen besonders fruchtig-süßen Geschmack. © Ekaterina Kondratova/shutterstock.com

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