Neues Wohngebiet im Forstfeld - Ab Mitte 2013 kann am „Eibenweg“ gebaut werden

Ein Zuhause für Familien

Sonja Rühling

Forstfeld. „Eibenweg“ heißt das neue Baugebiet im Stadtteil Forstfeld, in dem ab Mitte 2013 rund 18 Einfamilienhäuser errichtet werden sollen. Das Wohnareal soll erschlossen werden über eine neue Anbindung an die Heidenkopfstraße über die Söhrebahntrasse hinweg. Sie wurde stillgelegt, könnte aber reaktiviert werden. Die neue Zufahrtsstraße wird die Trasse ebenerdig queren.

Diese Pläne erläuterten Sonja Rühling, Mitarbeiterin des Planungsbüro pfw, und Eva-Maria Rupp vom städtischen Planungsamt dem Ortsbeirat Forstfeld. Anders als in dem vorderen bereits bebauten Bereich entlang der Ochshäuser Straße, wo zwei Vollgeschosse zulässig sind, schränkt die Stadt im künftigen Baugebiet die Nutzungsmöglichkeiten ein: Hier dürfen die neuen Eigentümer nur eingeschossig bauen, jedes Haus darf maximal zwei Wohnungen haben. Mit diesen Vorgaben will man verhindern, dass die Bebauung zu kompakt und gedrängt wird. Im neuen Wohngebiet soll eine acht Meter breite Straße mit Bäumen verlaufen, die in einen Wendeplatz mündet. Eine durchgehende Erschließung mit Anschluss an die Ochshäuser Straße ist nicht möglich. Gebaut werden soll hingegen ein Fuß- und Radweg in Richtung Ochshäuser Straße. Auf diesem Weg können die Bewohner auch direkt die Bushaltestelle erreichen. Ein weiterer Fußweg könnte innerhalb der Grünflächen entlang der Bahntrasse mit Anschluss an den nördlich verlaufenden Fußweg angelegt werden.

In der näheren Umgebung des geplanten Wohngebietes stehen Ein- und Zweifamilienhäuser, charakteristisch ist die dicht bewachsene Böschung der früheren Söhrebahntrasse.

Die Nähe des neuen Wohngebiets zur Ochshäuser Straße sowie zur südöstlich verlaufenden Autobahn bedeutet für die künftigen Anwohner erhebliche Lärmbelastung. Sie könnte noch größer werden, wenn die Bahntrasse wieder in Betrieb genommen wird. Für den Schallschutz wäre dann der Betreiber verantwortlich.

Als Ausgleich verlangt die Stadt eine umfassende Begrünung im Wohngebiet. So müssen die Eigentümer mindestens 40 Prozent ihres Grundstücks zur Gartenfläche machen, ihre Grundstücke mit Zäunen oder Laubhecken einfrieden und möglichst viele ihrer Dächer bepflanzen. Außerdem gibt es Vorschriften zum Errichten von Obst- und Laubbäumen. Der Ortsbeirat stimmte dem Projekt zu. Foto: Archiv/nh

Von Sabine Oschmann

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