100 Zuhörer bei Branner-Debatte im Philipp-Scheidemann-Haus

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Kassel. Über die NS-Vergangenheit der früheren Kasseler Oberbürgermeister Karl Branner und Willi Seidel wurde am Donnerstagabend im Philipp-Scheidemann-Haus diskutiert.

Der Andrang interessierter Zuhörer war trotz der Gluthitze einigermaßen groß - gut 100 Menschen waren gekommen. Auf dem Podium saßen neben dem Moderator Klaus Krimmel Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der SPD-Historiker Prof. Bernd Faulenbach, Kassels SPD-Chef Uwe Frankenberger und Aloys Zumbrägel von der CDU. Die Kasseler Christdemokraten hatten schon im Vorfeld ihre Meinung zum Thema kundgetan: Die Karl-Branner-Halle im Rathaus sollte ebenso umbenannt werden wie das Willi-Seidel-Haus. Die Branner-Brücke über der Fulda sollte ein Hinweisschild über die Vergangenheit Branners erhalten. Die SPD will nach der gestrigen Diskussion in Fraktion und Partei weiter beraten.

Ein ausführlicher Bericht erscheint    in unserer Samstagsausgabe.

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