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Zwei Frauen erlebten als Kinder Gewalt - Aktion Advent hilft

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Von: Helga Kristina Kothe

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Ein Mädchen, das von Gewalt betroffen ist, hält sich die Hände vor die Augen, weil es Angst hat.
Wenn Kinder Gewalt erfahren, ist es wichtig, dass ihnen geholfen wird. Das Foto ist ein Symbolbild. © Nicolas Armer/dpa

Alle Kinder haben ein Recht darauf, ohne Gewalt groß zu werden. Dies haben fast alle Staaten der Welt mit der UN-Konvention über die Rechte des Kindes anerkannt. Und doch erleben unzählige Kinder Gewalt.

Diese Gewalt hat viele Gesichter: Sie werden geschlagen, vernachlässigt, niedergebrüllt, erniedrigt und missbraucht. Häufig wird sie durch die Menschen ausgeübt, die ihnen am nächsten sind, wie die Eltern oder andere Bezugspersonen. Die Folgen von Gewalt belasten die Betroffenen ein Leben lang. Auch wenn keine äußerlichen Verletzungen zu sehen sind, so bleiben tiefe Narben auf der Seele zurück.

Rebecca L. hat diese Erfahrungen gemacht. Die 16-Jährige hat zu Hause viel Gewalt und den hohen Alkoholkonsum der Mutter erlebt. Sie zog deshalb erst in ein Heim und später in eine Pflegefamilie. Mittlerweile hat sie einen Schulabschluss und versucht, im Berufsleben Fuß zu fassen.

Das finanzielle Budget ist knapp und reicht noch nicht für ein neues Bett und einen neuen Kleiderschrank, den sie sich bisher mit einer Freundin teilt. Starthilfe möchte ihr die Aktion Advent mit einer Spende geben. Auch Anne N. ist im Heim aufgewachsen, weil sie in ihrer Familie keine Sicherheit und Geborgenheit erfahren hat.

Seit frühster Jugend leidet sie unter Angststörungen, die heute so ausgeprägt sind, dass die junge Frau sich nicht traut, alleine aus dem Haus zu gehen. Groß ist die Angst, anderen zu begegnen. Nur mit ihrem Hund verlässt sie die Wohnung, die ihr Schutzraum ist, und kann Spaziergänge unternehmen. Zudem wird sie ambulant betreut. In ihrer Wohnung lebt sie noch nicht lange, für Möbel muss sie noch sparen. Die Aktion Advent unterstützt sie dabei.

Beratung und Hilfe bei Gewalt gegen Kinder

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