Zwei Unfälle innerhalb weniger Minuten: Auto überschlug sich, Trams kollidierten

Kassel. Beim Auffahrunfall zweier Straßenbahnen erlitt am Mittwoch eine 14-jährige Schülerin aus Kassel leichte Verletzungen. Bei einem weiteren Unfall überschlug sich zudem in der Nähe des Graf-Bernadotte-Platzes ein Auto.

Gegen 14.15 Uhr waren die beiden Straßenbahnen der Linien 7 und 5 in Oberzwehren zusammengestoßen. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro.

Aktualisiert um 17.03 Uhr

Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei war eine Tram der Linie 7 aus Baunatal kommend in Richtung Kassel unterwegs. In Höhe der Haltestelle Mattenberg fuhr zum gleichen Zeitpunkt eine Straßenbahn von der dortigen Wendeschleife aus kommend gerade in den Haltestellenbereich ein. Der 21-jährige Fahrer der Linie 7 konnte seine Bahn nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und prallte auf das Heck der Linie 5, die von einem 57-Jährigen gesteuert wurde.

Neben der 14-Jährigen, die durch den Aufprall aus ihrem Sitz geschleudert wurde und sich Prellungen zuzog, wurden keine weiteren Fahrgäste verletzt. Durch den Aufprall zersplitterte die Frontscheibe der auffahrenden Straßenbahn, die in den Betriebshof einrücken musste. (bal)

Bei dem Unfall in der Nähe des Graf-Bernadotte-Platzes in Kassel wurden um 14.05 Uhr eine 51-jährige Frau aus Gudensberg und ein 41-jähriger Mann aus Kassel verletzt. Nach Angaben von Polizeisprecherin Sabine Knöll wollte die Frau mit ihrem Auto von der Wilhelmshöher Allee nach links Richtung Graf-Bernadotte-Platz abbiegen. Dabei übersah die Fahrerin offenbar einen ihr auf der Wilhelmshöher Allee entgegen kommenden Pkw, der von dem 41-Jährigen gefahren wurde.

Zwei Unfälle: Auto überschlug sich, Trams kollidierten

Sein Wagen prallte gegen die Beifahrerseite der Unfallverursacherin, wodurch sich ihr Auto überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Ein Notarzt übernahm die medizinische Erstversorgung der beiden Fahrer, die anschließend zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Den Schaden schätzt die Polizei auf 20 000 Euro. (use)

Rubriklistenbild: © Koch

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