Hund war verschwunden

Zweiter Versuch mit Peppel: Holländer holen documenta-Besuch nach

Documenta-Gäste: Arry und Cees Buiks sind mit ihrem Hund nach Kassel zurückgekehrt. Foto: Hein

Kassel. „Wir sind wiedergekommen, um das Trauma zu überwinden und Kassel und die documenta nicht in schlechter Erinnerung zu behalten“, sagt Cees Buiks (68). Dem Arzt und seiner Frau Arry (66) aus Holland war vorige Woche in Kassel ihr vierjähriger Hund abhandengekommen.

Gerade hatten sie ihren für zwei Tage geplanten d 13-Besuch in der documenta-Halle gestartet, als sie ihre draußen, im Schatten angebundene Jack-Russel-Terrier-Hündin Peppel vermissten.

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Statt Kunstgenuss folgten zwei Tage verzweifelter Suche. Auf Plakaten, die sie in der Stadt aufgehängt hatten, versprachen sie 250 Euro Finderlohn. Nachdem die Buiks traurig und ohne Peppel wieder abgereist waren, kam ein Anruf. Eine junge Kasselerin verlangte den Finderlohn. Ihre Mutter habe den Hund gefunden. Wo, das gab sie nicht an. Buiks fuhren sofort nach Kassel und haben ihren Hund unversehrt in Empfang genommen. „Ich hätte nie gedacht, dass mir der Verlust eines Hundes so viel Schmerz bereitet“, sagt Cees Buiks, der jetzt überglücklich ist.

Als documenta-Fans wollen sie nun in Ruhe die Kunstschau genießen. Documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld hatte sie dazu eingeladen. Peppel ist wieder dabei, aber sie werden sie nicht mehr aus den Augen lassen. (chr)

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