Germaniastraße im Vorderen Westen entwickelt sich zu medizinischem Zentrum

Muss Platz für den Neubau machen: Anstelle der Werkstatt und der ehemaligen Tankstelle wird an der Goethestraße/Ecke Germa-niastraße ein Ärztehaus entstehen.

Vorderer Westen. Die Pläne für das neue Ärztehaus im Vorderen Westen stehen, der Bauantrag läuft. Die Germa-niastraße entwickelt sich damit immer mehr zu einem medizinischen Zentrum.

Die Investorengesellschaft Tischler & Klaus hat das Grundstück an der Goethestraße/Ecke Germaniastraße nach Angaben von Projektmanager Jan-Markus Winnefeld inzwischen erworben. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch unklar.

3,5 Millionen Euro

Der Baustart, eigentlich für dieses Jahr geplant, hängt laut Winnefeld unter anderem davon ab, wann der bisherige Pächter das Gelände verlässt. Möglicherweise werde man erst 2011 beginnen können. Spätestens im Frühjahr 2012 soll das 3,5 Millionen Euro teure Ärztehaus aber fertig sein. Der Neubau auf dem ehemaligen Tankstellen-Grundstück an der Goethestraße 47 wird sich nicht nur architektonisch an das 4,5 Millionen Euro teure Pathologiezentrum an der Germaniastraße 7 bis 9 anlehnen, das Anfang des Jahres eingeweiht wurde. Die Fachärzte, die sich auf drei Etagen niederlassen werden und sich vorwiegend mit Krebstherapie beschäftigen, werden eng mit den Experten des pathologischen Forschungsinstituts zusammenarbeiten. Im Erdgeschoss des Neubaus wird eine Apotheke einziehen. Im Dachgeschoss entstehen zwei großzügige Penthousewohnungen mit Dachterrassen.

Insgesamt werden 1700 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen. Der Ortsbeirat hat sich bereits mit dem Vorhaben befasst. Für die Pläne zeichnet das Kasseler Architekturbüro ARS Architekten Schröder verantwortlich, welches auch das Gebäude Germaniastraße 7 bis 9 entworfen hat. Hauptmieter dort sind die Pathologie Nordhessen und die Targos Molecular Pathology GmbH, die sich international in der Krebsforschung und -therapie einen Namen gemacht haben. Über 120 Mitarbeiter sind dort tätig. 40 bis 50 weitere Arbeitsplätze sollen in dem neuen Ärztehaus entstehen.

Die Pläne zum Ausbau des Nachbarhauses Germaniastraße 5 wurden laut Projektmanager Winnefeld vorerst zurückgestellt, aber nicht aufgegeben. „Sie werden definitiv umgesetzt“, sagt er.

Das Gebäude soll aufgestockt werden und ebenfalls medizinischen Einrichtungen zur Verfügung stehen. Auf zwei Etagen sind Arztpraxen geplant, außerdem sollen Maisonette-Wohnungen (Wohnungen über zwei Etagen) entstehen.

Von Ellen Schwaab

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