Abstrakte Bilder von Heidrun Katzenberger im Diakonissen-Krankenhaus

Wirkt wie ein Traumbild: Die Löwenburg umhüllt von Nebel. Foto: De Filippo

Kassel. Heidrun Katzenberger liebt kräftige Farben. In vielen ihrer Bilder, die zurzeit im Diakonissen-Krankenhaus ausgestellt sind, dominieren klares Blau, leuchtendes Rot und Goldgelb.

Die Baunataler Künstlerin ist Autodidaktin. Seit den 90er-Jahren besuchte sie immer wieder Malkurse, unter anderem auf der Insel Fehmarn. Inzwischen hat Heidrun Katzenberger ihren eigenen Stil gefunden. Auch wenn die Themen, die sie beschäftigen, breit gefächert sind. Einige Werke zeigen Orte und Landschaften (beachtlich: die abstrakte Umsetzung des italienischen Städtchens Garda), andere geben Blumen oder eine farbenprächtige Unterwasserwelt wieder.

Auch von russischer Architektur und den Wüstendörfern Afrikas hat sich die Künstlerin inspirieren lassen. Das Werk, das jedoch - nicht nur durch seine Größe - am meisten beeindruckt, ist eine Ansicht der Löwenburg im Kasseler Bergpark. Das Bauwerk erscheint wie in einem Traumbild - von Nebel verschleiert und in einem farbigen Licht. Nur selten sind die Motive in Heidrun Katzenbergers Arbeiten derart deutlich erkennbar.

Meist nutzt sie das Mittel der Abstraktion, das durch die unnatürlich starke Farbgebung noch verstärkt wird. So entstehen ebenso ungewohnte wie interessante Impressionen von Orten und Landschaften.

Bis 27. Januar im Diakonissen-Krankenhaus, Herkulesstraße 34.

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