Acoustic Bar im Schlachthof jetzt mit Verena Bandulewitz und Achim Schultz

Das neue Moderatoren-Duo für die Schlachthof-Reihe „Acoustic Bar“: Verena Bandulewitz und Achim Schultz. Foto: Hedler

KASSEL. Mit bewährtem Konzept, aber neuem Team ging im Kulturzentrum Schlachthof die kultige Acoustic Bar ins 12. Jahr: Wie sonst jeden ersten Dienstag im Monat gab es eine offene Bühne. Neu waren die Organisatoren Achim Schultz und Verena „Reni“ Bandulewitz, die als Nachfolger von Jürgen Müller und Carmine Biscosi durch den Abend führten.

Beide gehören fest zur heimischen Musikszene: Schultz tritt zum Beispiel als Frontmann der Kasseler Band Bluebardix auf, Bandulewitz ist auch unter ihrem Pseudonym Alexandra Supertramp bekannt. Als neue „Acoustic Master“ legten sie einen gelungenen Einstand hin – mit Humor, kraftvollem Gitarrenspiel und Stimmen, die einen netten Kontrast bildeten.

Schultz sang mit rauem Soul- und Bluestimbre unter anderem „Fly like an Eagle“, während Bandulewitz ihren hellen Klang einem originell ausgewählten Stück lieh: Die gebürtige Dortmunderin präsentierte zwei Versionen von Otto Waalkes’ „Wir haben Grund zum Feiern“, wobei sich die zweite als veritable Hymne auf Kassel erwies.

Da kam Stimmung auf im vollen Saal, und die herrschte dann auch, als die Teilnehmer dem musikalisch-olympischen Gedanken frönten. Ein weites Feld von mal kernigen, mal soften Songwriter-Klängen bis hin zu minimalistischer Neo-Romanik am Klavier.

Revolutionäres war auch dabei. Liedermacher Hans stimmte humorvolle Variationen über „Die Internationale“ an – nach dem Otto-Lied das zweite nicht unbedingt erwartete Stück dieses Abends. Das letzte Gefecht wurde dann aber mit einem Hit von Britney Spears bestritten: „Baby One More Time“ war auch diesmal die launige Schlussnummer der Acoustic Bar.

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