Konzertreihe Kassels kulturelle Vielfalt

Nachwuchskünstlerin im Theaterstübchen

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Beeindruckende Stimme: Alexandra Ulner im Theaterstübchen.

Kassel. Die 19-jährige Schülerin Alexandra Ulner überzeugte bei einem Auftritt in der Konzertreihe Kassels Kulturelle Vielfalt mit eigenen Song-Interpretationen und toller Stimme. 

Wenn man Alexandra Ulner auf der Bühne sieht, bevor sie musiziert – zierlich, die Gitarre im Arm, das freundliche Lächeln, Lampenfieber in den Venen – dann passt sie gut in das Bild einer netten Schülerin, die mal einen Auftritt hat. Sobald die Jacob-Grimm-Schülerin aber zu singen beginnt, fällt man fast vom Hocker. Die 19-Jährige hat eine mitreißende Stimme: schwarz, kräftig, leidenschaftlich. Zudem klingt sie, als würde sie schon seit Jahrzehnten singen.

Am Freitag trat die junge Künstlerin in der Reihe Kassels kulturelle Vielfalt mit Band im bestens gefüllten Theaterstübchen auf. Schon mit kaum zwölf Jahren schwärmte sie davon, wie gern sie singt und wie gern sie mit ihrem Vater zusammenspielt. Erste gemeinsame Auftritte folgten. Es wurden immer mehr. Heute ist der Vater und Vollblutmusiker immer noch dabei. Christoph Ulner spielt in der Band die Gitarre. Als Sängerin und Frontfrau aber steht seine Tochter im Mittelpunkt. Die Band, zu der auch Klaus Hudeczek (Bass) und Muharem Drekovic gehören – setzt auf Coversongs. Alexandra Ulner gibt den Stücken eine eigene Note.

Blues, Pop, Jazz und Indie liefern ihr die Inspirationen, die bestens aufspielende Band das Fundament, auf der sie ihre tolle Stimme und ihre hohe Musikalität ausleben kann. Dafür greift sie gern auch selbst zur E-Gitarre oder setzt sich ans Keyboard – wenn es um Balladen geht. Auch die singt sie mit viel Charisma. Das Programm bietet viel Bekanntes. Stücke wie „Valery“ von Amy Winehouse, „Ain’t Nobody“ von Chaka Khan. Auch Stücke vom Schweizer Sänger Seven sind dabei. Ebenfalls „Begging For Thread“ von der amerikanischen Singer-Songwriterin Banks, „die meine absolute Lieblingssängerin ist“. Das Publikum feiert sie und die Band nach jeder Nummer.

Auch wie die junge Künstlerin performt, kommt gut an: ungekünstelt, sympathisch, natürlich. Sie ruht in ihrer Musik, lässt sich von ihr tragen. Dem lautstarken Schlussapplaus folgen zwei Zugaben.

Am 30. August geben Ulner und ihre Band im Theaterstübchen ein Benefizkonzert für den Kinderschutzbund Kassel.

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