Hank und die Shakers stellten im Kulturzentrum Schlachthof ihr neues Album vor

Alles nur für Mama

Wechselt musikalisch zwischen Ungarn und Wildwest: Hank (Michael Becker), hier ohne seine Shakers. Foto:  Fischer

Kassel. Manchmal wird Männern nachgesagt, sie hätten im Erwachsenenalter ein Problem damit, von ihrer Mama zu sprechen. Bei Michael Becker, besser bekannt als „Hank“ und Frontmann der Band Hank und die Shakers, ist das ganz anders. Er hat kein Problem damit, seiner Mutter das brandneue Album „Tolna County Stomp“ zu widmen. Schließlich ist das ungarische Städtchen Tolna die Geburtsstadt seiner Mutter.

Doch auch Becker waren seine ungarischen Wurzeln am Dienstagabend deutlich anzumerken. Etwa wenn er bei einer Czsardas seine Band mit der Klarinette stilgerecht anheizte oder auch seinen Eigenkompositionen einen osteuropäisch Teint verlieh. Verstärkt wurden diese Abstecher in diese musikalischen Regionen insbesondere auch vom agilen Violinisten Marius Weilguni.

Damit die Wechsel vom Osten in den Wilden Westen in Form der authentisch vorgetragenen Westernmusik nicht zu abrupt verliefen, hatte Bandleader und Gründungsmitglied Hank alias Michael Becker einen lustigen Spruch auf Lager, wenn er von Klarinette zu Gitarre wechselte.

Neben der soliden Intonation und dem passablen Zusammenspiel überzeugte die Band besonders mit ihrem äußerst dynamischen Spiel, das das Publikum im gut besuchten Schlachthof zum Mittanzen und Mitklatschen anregte. Insgesamt konnten Becker, Weilguni, Maren Rennert (Gesang), Lars Schmidt (Gitarre), Brigitte Karsten (Klarinette), Till Spohr (Kontrabass, Snaredrum) und Steffen Neumann (E-Bass) mit ihrem CD-Releasekonzert durchaus zufrieden sein. So gefiel dem Publikum der bunte Mix, der auch Klassiker wie „Diamonds are a Girl’s best friend“ oder einen Titel des italienischen Filmmusikkomponisten Ennio Morricone zu bieten hatte.

Von Sebastian Krämer

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