Neu im Kino: Die müde französische Komödie „Le Mac - Doppelt knallt’s besser“

Ein Banker wird zum fiesen Gangster

Schmerzhaft: Damit aus Gilbert (José Garcia) sein Bruder Ace wird, muss er einiges erleiden. Foto: Kinostar

Ace und Gilbert (José Garcia in einer Doppelrolle) sind Zwillinge, die verschiedener nicht sein könnten. Durch einen Zufall muss der spießige Banker Gilbert das Leben seines Bruders Ace annehmen. Der ist ein Ganove im Rotlichtmilieu, hinter dem ein Gangsterboss her ist. Mit „Le Mac - Doppelt knallt’s besser“ liefert der französische Regisseur Pascal Bourdiaux eine belanglose Doppelgänger-Komödie, deren Ende sich schon am Anfang ankündigt.

Massenweise Koks, ein gefüllter Waffenschrank, Gangster-Mucke und mehrere Freundinnen: Das ist Ace. Er ist ein Drogenhändler und ein Zuhälter. Und ein guter Mensch, der in rasanten Kameraeinstellungen und zu fetten Beats durch sein verprolltes Leben fetzt.

Seinen Bruder Gilbert kennt er nicht, doch die beiden lernen, sich zu lieben. Die Lebensläufe der Zwillinge werden durch einen nur bedingt glaubhaften Zwischenfall um das Verschwinden von Ace vermengt: Paradoxerweise muss Gilbert plötzlich Ace sein, um nicht im Gefängnis zu landen.

Eine Odyssee beginnt, für Gilbert wie auch für den Zuschauer. Mit der Zeit lernt der unbeholfene Gilbert, der wie sein Bruder von Rick Kavanian gesprochen wird, sich als Gangster zu fühlen. Doch leider kann sich der Zuschauer bestenfalls zu einem gequälten Grinsen überwinden, wenn der Trottel vor Gangsterboss Tiago (Gilbert Melki) ins Stammeln gerät oder von Nymphomaninnen angefallen wird. (tx)

Genre: Komödie

Altersfreigabe: ab 12

Wertung: !!:::

Von Nina Klofac

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