TV-Kritik

TV-Kritik zum Kieler Tatort: "Im Bann von Sabrina"

HNA-Redakteurin Bettina Fraschke, E-Mail: fra@hna.de

In der Jubiläumsepisode „Borowski  und der Engel“ geht es um einen Fall, in der eine auf den ersten Blick sympathische junge Altenpflegerin immer mehr in Verbrechen abgleitet. HNA-Redakteurin Bettina Fraschke über den Kieler Tatort.

Irgendwann musste Altenpflegerin Sabrina nur noch eine Bettdecke hochhalten, und schon stellte man sich darauf ein, dass gleich ein weiterer Mord passiert. Spätestens da hatte sie einen in ihren Bann, in ihren Gefühlskosmos hineingezogen.

Verhör: Axel Milberg als Klaus Borowski und Lavinia Wilson als Sabrina Dobisch.

Eine Frau, die sich in fremde Leben schleicht: Die großartige Lavinia Wilson gestaltete in der spannenden Kieler "Tatort"-Folge "Borowski und der Engel" das Psychogramm einer Mörderin. Präzise gespielt, fein beobachtet, unheimlich. Eine stille Studie über Einsamkeit.

Zum zehnjährigen Bestehen der Borowski-Reihe war das erneut ein echter Höhepunkt. Autor Sascha Arango und Regisseur Andreas Kleinert fuhren die Präsenz der Kripo erstaunlich weit zurück, gönnten aber Axel Milberg als Klaus Borowski einen ganz leisen, schönen Flirt - und einen fulminanten Verhör-Showdown.

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