Beat That Chicken im Theaterstübchen

Der Beat, der in den Bann zieht

Geben den Ton an: Heidi Winter und Kurt Sogel. Foto: Malmus

Kassel. Stark, wenn eine Band mit einer Eigenkomposition beginnt, bei welcher der Titelname gleich Bandname und -programm ist! Entsprechend plötzlich duchfährt die Zuhörer am Freitagabend im ausverkauften Theaterstübchen ein funkiger Groove, und es sausen ihnen die ersten virtuosen Bläsersoli um die Ohren, als die Soul ’n’ Blues-Band Beat That Chicken den Abend mit dem gleichnamigen Titel eröffnet.

Die zehn Profimusiker rund um die markanten Frontsänger Heidi Winter und Kurt Sogel bieten eine Mischung aus Eigenkreationen und interessanten Neuarrangements verschiedener Soul/Funk/Blues-Songs, zu hören auch auf ihrer ersten CD unter dem Titel „Sold Out“.

Da wird „You Owe It To Yourself“ von Freddie Kober mit starken, fein nuancierten und den Groove der Rhythmus-Sektion kontrastierenden Bläserriffs inklusive fetzigem Posaunen-Solo von Detlef Landeck und dem wunderbar zum Song passenden tiefen, verrucht-gefühlvollen Stimm-Timbre von Heidi Winter dargeboten.

„Save your breath“ lässt Thomas Schneider (Keyboard), Thomas Phleps (Gitarre), Markus Frei-Hauenschild (Bass) und Christian Singer (Drums) zur Höchstform auflaufen: Funkige Groove-Elemente und starke synchrone Patterns werden verbunden und treiben das Motto auf die Spitze. Bei „Whatever you do“ stacheln sie dann in teils forcierender, teils immitierender Weise Thomas Müller zu einem fantastischen Improvisations-Solo in den höchsten Tönen an.

Das Publikum wird verwöhnt und gibt am Ende begeistert Applaus.

Von Alexander Pluquett

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