Benefizkonzert mit den MoMus: Gemeinsames Musizieren bereichert

Flotte Rhythmen: Die Montagsmusikanten (MoMus), ein integratives Ensemble an der Musikschule Baunatal, bei ihrem Auftritt in den Räumen von Eon Mitte. Foto: Zgoll

Kassel. Montag war der richtige Tag. Ist doch MoMus die Abkürzung für Montagsmusikanten, da sie sich immer montags zu den Proben treffen. 1986 wurde das integrative Ensemble an der Musikschule Baunatal gegründet.

Mittlerweile sind die von Annette Steinhäuser geleiteten MoMus eine groovende Band - wie 130 Gäste in den Räumen der Eon Mitte AG erlebten.

Zwei Stücke des Baunataler Gitarrenlehrers Marco Kiesel präsentierten dort die behinderten Ensemble-Mitglieder und ihre Instrumentallehrer. Kiesel arrangiert nicht nur für jeden einen individuellen Part, er komponiert auch flotte Melodien und Rhythmen wie den „Sun Reggae“. Bei der Uraufführung von Kiesels „Carlos’ Serenade“ spielten die MoMus mit bekannten Kasseler Musikern zusammen, darunter Wolfram Geiss, Solocellist des Staatsorchesters. Er steuerte ein ausdruckvolles Solo bei - samt kleinem Santana-Zitat.

Den übrigen Abend gestalteten Mitglieder des Staatsorchesters und der Musikakademie „Louis Spohr“: das Consortium Casselanum, das trioMotion sowie zwei „namenlose“, aber ebenso feine Gruppierungen. Jens Josef, Felicia Terpitz, Joachim Schwarz und Wolfram Geiss legten mit Mozart los, während Judith Hoffmann, Klaus-Dieter Ammerbach und Caroline Klute unter anderem ein effektvolles Herbststück von Miguel del Aguila dabeihatten.

Die Bedeutung der MoMus hoben Georg von Meibom (Vorstandsmitglied Eon Mitte) und Marcus Schwarz (stellvertretender Leiter der Musikschule Baunatal) hervor. Schirmherr des Benefizkonzerts war Ministerpräsident Volker Bouffier, der im Programmheft formuliert hatte: „Die MoMus sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie sehr das gemeinsame Musizieren das alltägliche Leben aller bereichern kann.“

Von Georg Pepl

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