„Art“-Kunstführer stellt auch Kassel vor

Bestes zu bieten

Kassel. Art City Guide nennt das Kunstmagazin „Art“ einen neuen Städteführer im Netz, der sich auch als App aufs iPhone laden lässt. „Entgegen vieler Vorurteile: Wenn nicht gerade documenta ist, bleibt in Kassel heute trotzdem das Licht an.“ So leitet der Kunststädteführer Stichworte, Fotostrecken und Service-Daten zu den wichtigsten Kasseler Museen ein.

Viel Schönes und Richtiges ist da zu lesen, etwa dass die Sammlung im Schloss Wilhelmshöhe „zum Besten gehört, was Deutschland neben Berlin, München und Dresden zu bieten hat“, oder dass der Schwerpunkt bei den von der Kunsthalle Fridericianum eingeladenen Künstlern „nicht auf formalen, sondern auf gesellschaftlich ausgerichteten Positionen“ liegt.

Bloß bei der Neuen Galerie, die Ende November neu eröffnet wird, scheint „Art“ der Zeit voraus. Im City Guide kann man sie besuchen: „Architektonisch zeigt ein offenes Foyer den mehrgeschossigen Aufbau des 1877 errichteten Gebäudes. In den renovierten Räumen ist nun mehr Platz für angekaufte documenta-Arbeiten - etwa von Joseph Beuys, Mario Merz, Per Kirkeby oder Gerhard Richter.“ Im Kleingedruckten erfährt man, in winziger Schrift, dass das sanierte Haus „noch bis Herbst“ geschlossen ist.

Auf wenigen Zeilen wird die neue Konzeption, die in Kassel mit Spannung erwartet wird, dargestellt. Vor dem Umbau habe der Rundgang bereits bei der Kunst des 18. Jahrhunderts mit der Malerfamilie Tischbein begonnen, jetzt „verschieben sich die Akzente in Richtung 20. und 21. Jahrhundert. Inhaltlich sieht sich die Neue Galerie nun stärker als Haus der Moderne, das die Vorläufer des 19. Jahrhunderts einbezieht.“ (vbs)

www.art-magazin.de/cityguide

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