Die Montessori-Theaterschule präsentierte „Oliver Twist“

Bewegende Zeitreise

Aufwändige Inszenierung: In London gerät Oliver Twist (Martin Mecke, Zweiter von rechts) in die Fänge von Fagin (Toni Lummert, Mitte). Foto: Malmus

Kassel. Oliver Twist gehört zu den bekanntesten und herzergreifendsten Werken des Engländers Charles Dickens. Der Protagonist des populären Gesellschaftsromans kommt in einem Armenhaus zur Welt, seine Mutter stirbt kurz nach der Geburt. Die Herkunft des Jungen bleibt dabei zunächst im Dunkeln. Hieran schließt sich eine leidvolle Odyssee für den kleinen Oliver an, die schließlich am Ende des Romans doch noch ihr Happy End findet.

Am Samstag präsentierte die Musicalklasse der Montessori-Theaterschule Déjà-vu der Tanzschule Meyerrose ihre Fassung des beliebten Stoffes im Tic. Im aus allen Nähten platzenden Saal überzeugten die jungen Akteure, die sich aus Schülern der Jahrgangsstufen fünf bis zehn mehrerer Kasseler Schulen zusammensetzen, mit einer aufwändigen Inszenierung.

Selbstbewusster Vortrag

Die bunte Mischung aus gekonnter Choreografie, selbstbewusst vorgetragenen Songs und schauspielerischem Talent ließ keinen Wunsch unerfüllt. Mit den liebevoll gestalteten Kostümen und Requisiten wurden die Zuschauer mit auf eine Reise ins England des 19. Jahrhunderts genommen. Unterstützt wurde die insgesamt tolle Atmosphäre von der intelligenten Musikauswahl, die neben CD-Aufnahmen auch mehrere von der Pianistin Margot Hainzl begleitete Livesongs bot. Ein Höhepunkt waren dabei die souverän dargebotenen Tanzeinlagen, welche die vielseitige Aufführung zusätzlich aufwerteten.

Die Leiterinnen Janna Hollo und Petra Sturm-Thomas konnten auf die Leistung von Martin Mecke (Oliver Twist), Alexander Groß (Grimmwig) sowie der vielen weiteren Akteure stolz sein. Kräftiger Applaus für eine gelungene Aufführung.

Von Sebastian Krämer

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