Max Maxelon stellt bei Soho Zoo aus

Bilder sind wie Melodien

Visuelle Partitur: Max Maxelon setzt seine Eigenkompositionen in Bildern um. Foto:  De Filippo

Kassel. „Visuelle Partituren“ nennt Max Maxelon seine Kunstwerke, und dieser Titel ist ganz wörtlich zu verstehen. Der Cellist (Jahrgang 1945), der als Dozent an der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf tätig ist, setzt seine Eigenkompositionen auch zeichnerisch und malerisch um.

In einigen der Arbeiten ist der Bezug zur Musik auf den ersten Blick offensichtlich. Zum Beispiel dann, wenn Maxelon Notenfolgen zeichnet. In anderen Bildern wird die Melodie zur geschwungenen Linie. Kraftvolle Sequenzen werden mit ebenso kräftigen Strichen wiedergegeben, sanfte Passagen mit feinen Elementen. Mithilfe einer Art Skala überträgt der Künstler sogar Lautstärke, Tonhöhen und zeitliche Dauer auf seine Bilder. Dabei nutzt der vielseitige Künstler verschiedene Materialien - Öl- und Acrylfarben, Silberstift und Blattgold-Partikel, die durchs Bild flirren.

Ausnahmen sind Werke, in denen Gegenständliches erkennbar ist. In „Fukushima“ setzt sich der Künstler beispielsweise mit der Atomkatastrophe in Japan auseinander, in einer anderen Arbeit sind Sonne und Landschaft angedeutet.

Bis 15. September im Keller des Geschäfts Soho Zoo, Opernstraße 2-6. Freitags und samstags ist der Künstler jeweils von 17 bis 19 Uhr anwesend und präsentiert eine Performance.

Von Pamela De Filippo

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.