Bitte mehr davon: „Polizeiruf“ aus Halle in der TV-Kritik

Spannender Beginn. Der Fluglehrer André Wanka wurde ermordet in einem Naturschutzgebiet gefunden, und es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen: seine Frau, die er für ihre ehemalige beste Freundin sitzen ließ, und ihr Arbeitskollege in der Vogelwarte.

Die Freundin, die fürchten musste, dass er wieder zu seiner Frau zurückkehrt und ihr Bruder. Dazu noch ein nebulöser Spediteur, der krumme Geschäfte macht. Die Grundkonstellation im „Polizeiruf“-Film „Raubvögel“ aus Halle von Regisseurin Esther Wenger machte Lust auf mehr.

Nicht zu vergessen die beiden Kommissare Schmücke (Jaecki Schwarz) und Schneider (Wolfgang Winkler), die wieder klasse das alte Ehepaar spielten, was nicht mit, aber auch nicht ohne einander kann. „Im Innendienst ist er unerträglich“, fällte Schneider gleich zu Beginn ein vernichtendes Urteil über seinen Kollegen. Der wiederum konnte sich mit der ärztlichen Verordnung, nur im Büro arbeiten zu dürfen, nicht anfreunden. „Ich bin nicht übergewichtig. Ich bin authentisch“, sagt er treffend.

Auch wenn der Film im Mittelteil seine Längen hatte, die Ermittlungen warteten mit einem überraschenden Ende auf. Es gab schon viel schlechtere „Polizeiruf“-Folgen. Für die Leistung am Sonntagabend sollten die Ermittler vom MDR unter Artenschutz gestellt werden

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