Blues, ganz ungeprobt im Palais Hopp

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Freunde spielen zusammen: Phunky Phil (von links), Brian O’Gott, Elisabeth Flämig und Thomas Stolkmann beim Auftritt im Palais Hopp.  

Kassel. Begeisterndes Konzert der Soul Brothers um Thomas „Stolle" Stolkmann und Brian O'Gott

Kassel. Zwei waren angekündigt, fünf Musiker standen am Dienstag tatsächlich auf der Bühne des Palais Hopp, das gerade erst eröffnet hatte. Vieles ist hier neu – und schon ein Erfolg. Beim Konzert der Soul Brothers – Thomas „Stolle“ Stolkmann und Brian O’Gott – blieb kaum ein Platz frei im Saal und es herrschte hervorragende Stimmung vom ersten Ton des Abends an.

Mit Blues, Jazz und Soul von A bis Z fluteten die Musiker das Programm und rissen das Publikum mit. Stolles Stimme ist wie gemacht für das Genre, rauchig, wie aus einer kleinen Bar in New Orleans, lässig, satt und erhaben. Anders, quirliger, aber ebenso wunderbar, präsentierte sich der zweite der Soul Brothers, Brian O’Gott. Dem platzte schon nach wenigen Minuten vor lauter Temperament bei einem Knie-Ausfallschritt die Hosennaht, was neben der guten Musik und dem Charme der Musiker für Erheiterung beim Publikum sorgte.

Mit Elisabeth Flämig, Phunky Phil (beide Saxofon) und Andi Steil (Percussion) hatten sich die beiden Künstler drei Freunde und musikalische Unterstützer auf die Bühne geholt. Das machte sich vollends bezahlt, denn was daraus entstand, war spontan, live, teilweise überraschend und durchgängig fantastisch.

Geprobt hatten die fünf zuvor nicht. Zwei Sänger mit Gitarren, zwei Saxofone und ein Trommler erwiesen sich einfach als das perfekte Gespann für Titel wie „Knockin’ On Heaven’s Door“, „Tears In Heaven“ und „Papa Was A Rolling Stone“.

Die Künstler interpretierten einen großen Song nach dem anderen und ernteten dafür viel Beifall vom Publikum, das selbst nach über drei Stunden Musik vom Feinsten noch nicht genug hatte, die Künstler aber doch nach einigen Zugaben von der Bühne ließ.

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