ARD, Sonntag, 20.15 Uhr

Bonnie und Clyde am Rhein: Vorschau auf den Kölner "Tatort"

Ihre Liebe kann kein gutes Ende nehmen: Adrian (Rick Okon) und Laura (Ruby O. Fee). Foto: wdr

Der Kölner "Tatort" ist endlich mal wieder ein normaler Krimi und doch etwas Besonderes. Ballauf und Schenk ermitteln in einem Sozialdrama, das zu einem Roadmovie am Rhein wird.

Zuletzt beschwerte sich einer unserer Leser, dass es im „Tatort“ nur noch um Flüchtlinge ginge. Er wolle mal wieder einen ganz normalen Krimi sehen. Da sollte er die Kölner Folge „Kartenhaus“ (ARD, Sonntag, 20.15 Uhr) nicht verpassen, die einerseits eben ein ganz normaler Krimi und doch etwas ganz Besonderes ist.

Um was geht es in „Kartenhaus"?

Der in einem Kölner Plattenbaughetto aufgewachsene Adrian sticht den reichen Stiefvater seiner Freundin Laura ab, die der missbraucht haben soll. Anschließend macht sich das junge Paar wie Bonnie und Clyde auf die Flucht. Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) müssen Schlimmeres verhindern.

Wer sind die jungen Hauptdarsteller?

Ruby O. Fee (20, Laura) kennt man aus „Bibi und Tina“ und „Als wir träumten“. Rick Okon (26, Adrian) wurde für seine Rolle als Autist im TV-Drama „Ein Schnitzel für alle“ ausgezeichnet.

Lohnt sich diesmal das Einschalten?

Auf jeden Fall. In dem Sozialdrama von Drehbuch-Routinier Jürgen Werner geht es nicht darum, wer gemordet hat, sondern warum. Regisseur Sebastian Ko findet für den Gegensatz zwischen Arm und Reich starke Bilder. Und der Soundtrack mit einer Arie aus „Madame Butterfly“ und einer Cover-Version des 80er-Jahre-Hits „Wonderful Life“ ist toll. So gut war lange kein Kölner „Tatort“.

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