"Da brennt die Luft"

Staatsorchester-Klarinettist bei den Egerländer Musikanten

Spaß bei den Egerländern: Leiter Ernst Hutter (links) und Klarinettist Alfred Wurm. Foto: privat

Kassel. Die Egerländer Musikanten gelten als eines der besten Blasorchester weltweit. Zu den Profis aus ganz Deutschland, die bei den Egerländern spielen, gehört auch der Kasseler StaatsorchesterKlarinettist Alfred Wurm.

Wir sprachen mit ihm vor dem Auftritt der Egerländer Musikanten am Samstag in der Kasseler Stadthalle.

Herr Wurm, Sie haben mit den Egerländern schon viele Konzerte gespielt, sogar in der New Yorker Carnegie-Hall. Was für ein Gefühl ist es, in seiner Heimatstadt aufzutreten?

Alfred Wurm: Das ist etwas ganz Besonderes, ein Heimspiel. Da ist die Anspannung doch noch etwas anders, weil Freunde und auch Kollegen aus dem Staatsorchester zuhören. Aber das macht auch besonderen Spaß. Und es ist ja schon mein drittes Heimspiel mit den Egerländern nach 2006 und 2010.

Was macht den Reiz aus, in der Freizeit bei den Egerländern zu spielen?

Wurm: Es macht einfach Freude, in einem hochkarätigen Orchester mit tollen Leuten Blasmusik in einer Perfektion zu spielen, die es sonst nicht gibt. Mittlerweile ist das eine so freundschaftliche Zusammenarbeit, und bei den Konzerten brennt vom ersten Takt an die Luft, und das hört bis zum letzten Ton nicht auf.

Was ist neu bei der Konzerttournee, die unter dem Motto „Lebensfreude“ steht?

Wurm: Neu ist beispielsweise, dass wir in einer vergrößerten Besetzung spielen. Wir haben jetzt vier Flügelhörner, zwei Tenorhörner und zwei Baritone, sodass der Sound voller geworden ist. Außerdem sitzt Ernst Hutter nicht mehr im Orchester, sondern steht als Leiter vorn. Wir haben auch eine ganze Reihe neuer Titel im Programm, was nicht heißt, dass wir die alten Hits nicht auch dabei hätten.

ZUR PERSON: Alfred Wurm (51, verheiratet, zwei Söhne) ist seit 1989 Klarinettist und Bassklarinettist im Staatsorchester Kassel. Seit 2002 gehört er als Klarinettist zum Kreis der Egerländer Musikanten.

Konzert: Samstag, 20 Uhr, Stadthalle Kassel. Karten: 0561/203 204.

Von Werner Fritsch

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