Max und Moritz in einer Benefizaufführung der Ballettschule Harleshausen

Bunte Hühner, tanzende Eier

Tanzende Hühner: Auch die Kleinsten spielten bei den Max-und-Moritz-Streichen mit. Foto: Fischer

Kassel. Wer kennt und liebt sie nicht, die Geschichten der beiden Lausbuben Max und Moritz? Lässt man die kleinen Grausamkeiten von Wilhelm Buschs berühmter Bildergeschichte außer Acht, ist sie eine ideale Tanzvorlage.

Das dachte sich wohl auch Loreen Fajgel, ehemals Tänzerin am Staatstheater und nun Lehrerin an der Ballettschule Harleshausen. Mit ihren Kollegen und mehr als einhundertdreißig Schülern brachte sie am Sonntagabend ein wunderbar gelungenes, farbenfrohes Tanzspiel auf die Bühne des ausverkauften Schauspielhauses. Der Erlös der Benefizaufführung geht an Kinder in Not.

Zur warmen Stimme des Erzählers, gesprochen von Michael Fajgel, entzückten in den ersten beiden Streichen die ganz jungen unter den Tänzern als bunte Hühner mit leuchtendem Kreppgefieder und stepptanzende Eier zu klassischer Ballettmusik.

Wenig später schon ging ein belustigtes Raunen durchs Publikum, als die frechen Schüler von Lehrer Lämpel zu Rhythmen von Kesha und John Delay eine kesse Hip-Hop-Einlage aufs Parkett legten.

Die jeweilige Kulisse deuteten die schönen, minimalistischen Bühnenbilder an, die die Schüler der Kinder- und Jugendkunstschule gemalt hatten. Am Ende gab’s eine heitere Überraschung: Nachdem die Schelme Max und Moritz (gespielt von Dana Zeise und Jael Jaensch) im Trichter der Mühle verschwunden waren, kamen sie zur allgemeinen Belustigung als viele kleine Miniatur-Maxe und -Moritze wieder heraus. Begeisterter Applaus.

Von Carolina Rehrmann

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