Der Charismatiker: Mikael Nykvist wurde mit Stieg Larsson bekannt

Michael Nykvist

Ein charismatischer Schmerzensmann. Mikael Nykvist ist einer von Schwedens berühmtesten Schauspielern. In „Mission: Impossible 4“ spielt er nun Ethan Hunts Gegenspieler, den Bösewicht Kurt Hendricks.

Vor allem zwei Filmprojekte machten ihn über Skandinavien hinaus bekannt: In „Wie im Himmel“ spielte er den Stardirigenten Daniel Daréus, der in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt und dort mit den Bewohnern einen außergewöhnlichen Chor gründet, der es auch im übertragenen Sinn schafft, dass jeder seine Stimme findet.

Wie Nykvist am Ende sterbend auf der Toilette zusammensinkt und über die Lüftungsanlage seinem Chor beim furiosen Auftritt eines großen Festivals lauscht, gehört zu den eindringlichsten Momenten. Ebenfalls mit intensivem Spiel, sehr emotional und mit großem Charisma gestaltete er die Rolle des Mikael Blomqvist, eines Stockholmer Journalisten, der mit der Computerhackerin Lisbeth Salander Verbrechen und eine Verschwörung aufdeckt in der „Millennium“-Trilogie nach den Stieg-Larsson-Krimis. Der 51-jährige Stockholmer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lernte Balletttanz und Schauspiel und stand auf Theaterbühnen.

Einem breiteren Publikum wurde er 2000 in dem schwedischen Filmerfolg „Zusammen!“ bekannt. In David Finchers US-Adaption der Millennium-Filme wird seine Rolle Daniel Craig spielen. (fra)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.