Die Kasseler Band Pagapaga spielte im Theaterstübchen

Bestens ausgerüstet: Sänger Heico de Rueda (Mitte) mit Schlagzeuger Wolfgang Wollek und Bassist Ralf Knecht im Theaterstübchen. Foto: Malmus

Kassel. Immer wieder erstaunt das mit internationalen Künstlern aus Jazz und Blues geschmückte Programm des Theaterstübchens. Der überregional bekannte Club in der Jordanstraße hat aber auch ein Herz für die lokale Musikszene.

Am Dienstag debütierte dort die Kasseler Band Pagapaga, bestehend aus Heico de Rueda (Gitarre, Stimme), Andreas Knöpfel (Keyboards), Ralf Knecht (Bass) und Wolfgang Wollek (Schlagzeug).

Was an den Hobby-Musikern auffiel, war das aufwändige Equipment. Mehrere Tasteninstrumente und Gitarren waren dabei, dazu noch Geräte, mit denen man beispielsweise eine Solostimme wie mehrere Stimmen klingen lassen kann. Und die Perkussionsinstrumente Flexaton und Vibraslap, prima geeignet für kecke Effekte, hatte man ebenfalls mitgebracht.

Farbiger Sound

Aus all dem resultierte der farbige Sound, mit dem die Band hörenswerte Stücke des Bassisten Ralf Knecht sowie Klassiker aus dem Soul/Funk-Bereich präsentierte. „Play that Funky Music White Boy“ hieß es da, und die immer gern genommene „Sex Machine“ von James Brown wurde als letzter Titel des offiziellen Programms angeworfen.

An der Moderation könnte man noch feilen, aber Charme und musikalische Attraktivität waren durchaus vorhanden. Das Publikum verlangte denn auch eine Zugabe. Pagapaga wiederholten Ralf Knechts Song „Spontaneous“, der ein alltägliches Phänomen zum Thema hat. Denn es geht in der ironischen Acid-Jazz-Nummer um das Fehlen von Kommunikation, wie es schon mal in einer Lounge oder bei einer Vernissage vorgekommen sein soll.

Von Georg Pepl

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