„Chinesisch untertitelt“

Dokumentarfilmer Klaus Stern über seine Festivalteilnahme in Schanghai.

Der Kasseler Dokumentarfilmer Klaus Stern (41) zeigt seinen Film „Henners Traum“ über die Hofgeismarer Tourismusideen für das geplante Resort Beberbeck nächste Woche bei einem Festival in Schanghai.

Wie kommt „Henners Traum“ nach China?

Klaus Stern: Die AG Dok, quasi die Gewerkschaft der Dokumentarfilmer, wurde von einem deutsch-chinesischen Filmfest in Schanghai angesprochen. Die suchten einen Film über Heimat. Das ist „Henners Traum“. Hinter dem Festival stecken das Generalkonsulat und das Goethe-Institut.

Wie wird der Film gezeigt?

Stern: Er ist auf Instituts- Kosten chinesisch untertitelt worden, ich stelle ihn vor. Das Festival zeigt zur Hälfte deutsche und zur Hälfte chinesische Beiträge. Ich bin eine Woche vor Ort und möchte viele Kontakte knüpfen.

Beim Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest läuft heute „Andreas Baader - Das Leben eines Staatsfeindes“. Das ist eine veränderte Version Ihrer Doku von 2003. Was ist neu?

Stern: Zum ersten Mal sind Liebesbriefe Baaders zu sehen, die ich von seiner Freundin gekauft habe. Ich habe neues Material eingebaut, den Film komplett neu geschnitten, er ist 15 Minuten länger. Und mit mir ist der Richter nach 33 Jahren erstmals wieder in den Gerichtssaal gegangen. Das fiel ihm nicht leicht. (fra)

„Andreas Baader“, heute, 22.15 Uhr, beim Kasseler Dokfest, Bali-Kino, Kulturbahnhof.

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