Live bei Katja Friedenbergs Auftritt in der TV-Castingshow „The Voice of Germany“

Berlin. In orangenem Licht erstrahlt die große Bühne, als die Kasselerin Katja Friedenberg am Donnerstag beim ersten Live-Abend der Pro-7-Castingshow „The Voice of Germany“ die Bühne betritt. Leise erklingen die ersten Töne von Adeles „Turning Tables“.

Dann erstrahlt sie in hellem Scheinwerferlicht. Klar und kraftvoll singt sie die Ballade und animiert das Studiopublikum schon nach wenigen Sekunden zu Jubelpfiffen.

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Während andere Kandidaten mit der gesamten Breite der Bühne spielen, steht die 25-jährige Lehramtsstudentin während ihres Auftritts auf einem Fleck und performt allein mit ihrer gefühlvollen Stimme. 

„Das war so ergreifend, Katja. Wow, danke!“, sagte ihr Coach Xavier Naidoo im Anschluss. Am Ende der Show nahm er Katja Friedenberg als viertes Mitglied seines Teams mit in die nächste Runde.

Doch was passiert wirklich bei der Sendung, die besser sein will als die unzähligen anderen Castingshows?

Donnerstag, 20.15 Uhr: Für 4,2 Millionen deutsche Fernsehzuschauer heißt es einschalten. Chips, Gummibärchen, vielleicht ein Glas Wein - drei Stunden Live-Übertragung stehen bevor. Im Berliner Studio Adlershof laufen da mehr als 1000 Live-Zuschauer bereits zu Höchstform auf. Denn hier hat die Show schon eine halbe Stunde vorher begonnen.

Das Publikum, Altersschnitt etwa 30 Jahre, lässt sich problemlos in Fahrt bringen. Und ist beinahe nicht mehr zu halten, als kurz vor Sendebeginn die Juroren Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und The BossHoss auf die Bühne treten. Mit einem gemeinsamen Gesangsauftritt eröffnen sie die Show - der Beifall ist ohrenbetäubend.

Dass das Berliner Publikum auch im weiteren Verlauf der Sendung nicht müde wird, bleibt auch den Fernsehzuschauern nicht verborgen. Genauso wie die tollen Auftritte der zwölf Kandidaten, die teilweise sogar den Beitrag der britischen Rock-Gruppe Snow Patrol in den Schatten stellen.

In den Werbepausen kämpfen die Show-Besucher mit ganz alltäglichen Problemchen. „Toilette? Einfach laufen lassen - sammelt sich unten bei Anne Will“, scherzt der kleine, kräftige Mann, der für die Publikumsbespaßung zwischen den Show-Blöcken zuständig ist. Die Juroren, die auf ihren überdimensionalen roten Sesseln Platz nehmen, haben derweil andere Sorgen: Expertengespräch hier, Make-up-Auffrischung da, zwischendurch mal ein kleiner Snack. Es soll schließlich alles perfekt sein.

Perfekt muss auch die Bühne aussehen. Und so wird Katja Friedenberg von einer Putzkolonne begleitet, bevor sie singen darf. Diese Szenen bleiben den Fernsehzuschauern genauso verborgen wie Pausenaktionen, bei denen Showbesucher T-Shirts oder Kugelschreiber geschenkt bekommen.

Eine Bühne, die das halbe Studio füllt, beeindruckende Lichteffekte durch die die gesamte Decke schmückenden Scheinwerfer, Kunstnebel, Feuerwerk - all das sorgt bei dem Publikum im Studio für Gänsehaut-Atmosphäre. Und lässt selbst über stimmliche Schwäche einzelner Kandidaten hiwegsehen. Nach gut drei Stunden Sendung steht fest: Bei „The Voice of Germany“ soll nicht nur alles anders, sondern einfach perfekt sein.

Rubriklistenbild: © Pro7

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