Podiumsgespräch beim deutschen Volksbühnentag in Kassel

Debatte ums Theater

Kassel. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Kultur und besonders auf das Theater stehen im Zentrum eines bundesweiten Kongresses, der am Wochenende in Kassel stattfindet. Hier tagt der Bund deutscher Volksbühnen, eine Vereinigung von jenen Organisationen, die Mitgliedern vergünstigte Theaterbesuche ermöglichen.

In einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am Samstag soll über die Frage diskutiert werden, ob öffentlich geförderte Kultur tatsächlich alle Bevölkerungsgruppen erreicht - besonders junge Menschen und Migranten.

Ab 14 Uhr diskutieren im Bürgersaal des Rathauses Dorothée Rhiemeier (Leiterin des Kasseler Kulturamtes), Ernst Wegener (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Thomas Bockelmann (Intendant des Kasseler Staatstheaters), Ulrike Gottschalck (SPD-Bundestagsmitglied) und Bernd Link (Vorstand des Bundes deutscher Volksbühnen). Moderation: HNA-Kulturredakteurin Bettina Fraschke. Das Schlusswort hält Manfred Hölzer vom Bund deutscher Volksbühnen. Die Diskussion ist öffentlich.

Die Tagungsteilnehmer beginnen schon am Morgen mit ihrem Verbandsprogramm, es schließt sich dann ein Kulturprogramm mit documenta-Besuch an. Nach Auskunft des Kasseler Volksbühnen-Vorsitzenden Jürgen Fechner haben sich 48 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet. (fra)

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