Cartoonist Denis Metz und sein Buch „Oppa was a Rolling Stone“

Denkmal für Rollator

Schwarzer Humor: In seinem Buch „Oppa was a Rolling Stone“ steht der Rollator im Mittelpunkt. 2 Fotos: Schmidt

Kassel. Der Cartoonist Denis Metz lebt auf der Nordseeinsel Baltrum. Unter den Gästen, die zur Nachsaison auf das kleine Eiland kommen, hat er ein Massenphänomen ausgemacht: denr Rollator. „Nicht jeder braucht ihn“, sagt Denis Metz. „Aber alle haben ihn, weil es so schön praktisch ist.“ Mit seinem Buch „Oppa was a Rolling Stone“ hat Denis Metz dem Rollator ein Denkmal gesetzt. Es enthält 80 Cartoons, die vom Leben mit der fahrbaren Gehhilfe erzählen, sowie visionäre Vorschauen auf die Rollatoren-Zukunft von Edmund Stoiber, Peter Maffay und Howard Carpendale.

Am Samstagabend stellte Denis Metz vor rund 40 Gästen sein Buch in der Caricatura Bar vor. Die dazugehörige Ausstellung mit 15 Cartoons ist dort täglich ab 19 Uhr zu sehen.

Teil der Ausstellung „Oppa was a Rolling Stone“ ist außerdem Denis Metz’ erste Skulptur. Unter dem Ausschank von drei Kisten Freibier wurde sie am Samstag im Anschluss an Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung feierlich auf dem Kulturbahnhofsvorplatz enthüllt.

„Bettina I - Eine Hommage an die Venus von Milo“ ist der kopf- und armlose Oberkörper einer Schaufensterpuppe. Der ausrangierte Korpus wurde von Metz mit Brustimplantaten aus Silikon bedeckt und mit Frischhaltefolie umwickelt. Das Kunstwerk, das eine Auseinandersetzung des Cartoonisten mit der Schönheits-chirurgie darstellen soll, darf auch angefasst werden.

Von Valerie Schmidt

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