Auch Hauptdarstellerin Sibel Kekilli geehrt

„Die Fremde“ gewinnt Tribeca-Filmpreis

Darstellerin Sibel Kekilli (links) und Regisseurin Feo Aladag. Foto: dpa

NEW YORK. Es ist zwar nicht der Oscar, aber doch einer der begehrtesten Filmpreise der USA: Mit ihrem Debüt „Die Fremde“ hat die Berliner Regisseurin Feo Aladag den höchsten Preis des Tribeca Filmfestivals in New York gewonnen. Die „Ehrenmord-Geschichte“ wurde zum besten Spielfilmbeitrag des Festivals gekürt.

Der Preis für die beste Schauspielerin ging an ihre Hauptdarstellerin, Sibel Kekilli. Diese hatte schon den Deutschen Filmpreis für diese Rolle verliehen bekommen. Kekilli verkörpert in „Die Fremde“ eine junge Deutsch-Türkin auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann in Istanbul und anschließend auch vor dem Unverständnis der eigenen Familie in Berlin.

Die Gründer der Tribeca Festspiele, Hollywoodstar Robert De Niro und die Produzentin Jane Rosenthal, überreichten Aladag den mit 25 000 Dollar (19 000 Euro) dotierten Hauptpreis. Zusätzlich erhielt sie ein das Gemälde „Study: Northern City Renaissance“ von Stephen Hannock.

Kekilli, die mit ihrer Rolle in Fatih Akins „Gegen die Wand“ bekannt geworden war, gewann zwei Flugtickets an jedes beliebige Ziel in der Welt.

Das Tribeca Filmfest stellte in diesem Jahr 132 Beiträge aus 38 Ländern vor. (dpa)

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