Diese Romane sind für den Deutschen Buchpreis nominiert

Frankfurt/Main - Am 10. Oktober wird der diesjährige Deutsche Buchpreis verliehen. Erfahren Sie hier, welche sechs Romane für die Auszeichung nominiert sind.

Zwei Erstlingswerke haben es in die letzte Runde des Deutschen Buchpreises geschafft. Auf der Shortlist, die am Mittwoch in Frankfurt veröffentlicht wurde, stehen Jan Brandts fast 1000 Seiten dicker Roman “Gegen die Welt“ (DuMont) und Eugen Ruges “In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt). Auch “Wunsiedel“ von Michael Buselmeier (Das Wunderhorn), “Das Mädchen“ von Angelika Klüssendorf (Kiepenheuer & Witsch), “Blumenberg“ von Sibylle Lewitscharoff (Suhrkamp) und “Die Schmerzmacherin“ von Marlene Streeruwitz (S. Fischer) sind für den Preis nominiert.

Die deutschen Literatur-Nobelpreisträger

Theodor Mommsen (1817-1903) erhielt 1902 den Preis für seine "Römische Geschichte“. © dpa
Rudolf Eucken (1846-1926) erhielt 1908 den Nobelpreis für eine in zahlreichen seiner Werke vertretene ideale Weltanschauung. © dpa
Paul von Heyse (1830-1914) erhielt 1910 den Nobelpreis für das "von Auffassung geprägte Künstlertum". © dpa
Gerhart Hauptmann (1862-1946) erhielt 1912 den Nobelpreis für seine "reiche, vielseitige, hervorragende Wirkung auf dem Gebiet der dramatischen Dichtung". © dpa
Thomas Mann (1875-1955) erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur für seinen ersten Roman „Buddenbrooks“. © dpa
Hermann Hesse (1877-1962) erhielt 1946 den Literaturnobelpreis für sein Gesamtwerk. © dpa
Nelly Sachs (1891-1970) erhielt den Nobelpreis für Literatur „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke interpretieren.“ © dpa
Heinrich Böll (1917-1985) erhielt 1972 den Preis “für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“. © dpa
Günter Grass (1927) erhielt 1999 den Preis, „weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“. © dpa
Die in Rumänien geborene Herta Müller (1953) ist die neue Nobelpreisträgerin. Die Königlich-Schwedische Akademie in Stockholm begründete ihre Auswahl unter anderem mit der Reinheit der Dichtung, die Müllers Werken innewohne. Müller zeichne "mittels der Verdichtung der Poesie und der Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit". © dpa

Der Sieger wird am 10. Oktober - am Vorabend der Frankfurter Buchmesse - bekanntgegeben. Der Gewinner erhält 25 000 Euro, die anderen Finalisten jeweils 2500 Euro. Die Auszeichnung wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben.

dpa

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