Die fränkische A-cappella-Band Viva Voce begeisterte mit einem kreativen Musikmenü in der Kulturhalle Niedervellmar

Bei diesem Konzert stimmte einfach alles

Von Modern Talking bis Madonna: Heiko Benjes (von links), Bastian Hupfer, Jörg Schwartzmanns, Mateusz Phouthavong und David Lugert interpretierten Hits der Achtziger mit Charme. Foto: Schoelzchen

Vellmar. Das Vellmarer Kulturangebot hätte nicht unterhaltsamer ins neue Jahr starten können. Nach der Begrüßung durch Gerhard Klenner, den Kulturbeauftragten der Stadt Vellmar, gab’s einen tollen Auftritt der fränkischen Band Viva Voce. Die gilt als eine der besten deutschen A-cappella-Gruppen und gastierte am Freitag in der Kulturhalle Niedervellmar.

Das Geheimnis des Erfolgs von Viva Voce? Hohe Professionalität, erstklassiger Gesang, flotte Choreografie und glasklarer Sound trafen auf spürbaren Spaß an den eigenen Aktionen, auf Charme und Witz. Es war ein Musikmenü aus eigenen Stücken und Pophits, kreativ zusammengestellt.

Eine ironische Hommage an Vellmar fehlte ebenso wenig wie der fränkische Reggae „Fräggae“ zum Mitmachen und ein parodistischer Gruß an Dieter Bohlen, dessen Liedlein „You’re My Heart, You’re My Soul“ in fünf Musikstilen verwurstet wurde, auch als volkstümlicher Schlager. Und als man sich die Popdiva Madonna zur Brust nahm, pendelte man rasant zwischen Gebet und Jungfrau, zwischen „Like a Prayer“ und „Like a Virgin“.

Stark als Gruppe zeigten David Lugert, Heiko Benjes, Bastian Hupfer, Jörg Schwartzmanns und Mateusz Phouthavong auch starke Individualitäten. David Lugert etwa als Sunnyboy mit schönem Timbre, als Popschmeichler und Operntenor, während Jörg Schwartzmanns als menschliches Rhythmusgerät und Groove-Meister Eindruck machte.

Bei diesen Stimmen stimmte alles. Bei den 170 Gästen in der Kulturhalle sorgte dies für Begeisterung bis hin zu finalen Ovationen.

Von Georg Pepl

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