Werbepartner Ströer DSM plakatiert

25.000 Standorte: In ganz Deutschland hängen documenta-Plakate

+
So werden Kunstfreunde bundesweit nach Kassel eingeladen: documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff sowie Jessica Reyes Fernandez und Niederlassungsleiter Harald Rotter von Ströer DSM präsentieren einige der Plakatmotive.

Kassel. Nach Pfingsten rollt die bundesweite Werbung für die documenta richtig an: Die Firma Ströer Deutsche Städte Medien (DSM) startet eine Plakat-Kampagne in allen Großstädten.

Außerdem wird bundesweit auf Bahnhöfen und in Einkaufszentren für einen Kunsttrip nach Kassel geworben. Einige der Plakatmotive wurden am Donnerstag auf dem Friedrichsplatz vorgestellt. DSM ist schon zum vierten Mal Werbepartner der Weltkunstschau in Kassel.

Zu sehen sein werden die Motive unter anderem auf Großplakatflächen, digitalen Bildschirmen, Litfaßsäulen und auf hinterleuchteten „City-Light“-Plakatkästen, wie sie etwa an U-Bahn-Stationen, Bus- und Tram-Haltestellen im Einsatz sind.

Das documenta-Sponsoring von Ströer DSM entspreche einem Werbungswert von etwa zwei Millionen Euro, sagte Harald Rotter, der Kasseler Niederlassungsleiter des Unternehmens. Nach seinen Angaben werden die Plakate zur documenta 14 an bundesweit etwa 25.000 Einzelstandorten zu sehen sein. „Wir wollen gezielt ein mobiles, kulturaffines Publikum ansprechen“, sagte Rotter. Daher werde die Kampagne auch in Universitätsstädten laufen, die nicht zur Riege der deutschen Metropolen gehören.

Begehbare Plakate in Kassel

Auch im Raum Kassel wird natürlich flächendeckend für einen Besuch der Weltkunstschau geworben – mit ein paar Extras, wie Ströer-Vertriebsmitarbeiterin Jessica Reyes Fernandez sagte: In den Hallen beider Kasseler Bahnhöfe wird das Unternehmen große, begehbare Plakatmotive auf die Böden aufbringen.

Daneben unterstützen die Werber in Kassel auch ganz gezielt documenta-Künstler, die mit dem Medium Plakat arbeiten. An 15 Standorten in der Stadt werden freistehende Plakattafeln aufgestellt, die für das eigens bei Hütt gebraute documenta-Bier „Sufferhead Original“ des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh werben. Auf den anderen Seiten der Tafeln ist die mehrsprachige Plakatarbeit „Wir (alle) sind das Volk“ zu sehen, die der Kölner Künstler Hans Haacke momentan bereits in Athen zeigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.