Viel d 14-Kunst in Kinos und Museen

Ausstellungsorte der documenta 14 in Kassel bekanntgegeben

Anziehend auch für documenta-Besucher: Das Gloria-Kino wird von der d 14 – wie andere Kasseler Kinos auch – als Ausstellungsort genannt. Unser Foto zeigt eine Archivaufnahme vom Dokumentarfilmfest im vergangenen Herbst. Archivfoto: Malmus

Während der Pressekonferenz zur documenta in Athen wurden auch die Veranstaltungsorte in Kassel bekannt.

Eine Liste mit den von der d 14-Pressestelle als „venues“ (englisch für Veranstaltungsorte) bezeichneten Adressen liegt der Redaktion vor. Die meisten Orte waren aber schon zuvor in der HNA vorgestellt worden.

Auffällig ist, dass dieses Mal so viel documenta-Kunst wie noch nie in Museen zu sehen sein wird: Sowohl die Grimmwelt als auch das Museum für Sepulkralkultur, das Ottoneum, das Stadt- und das Landesmuseum dienen als temporäre documenta-Standorte. Die Hausherren wie Dr. Bernd Küster von der Museumslandschaft Hessen Kassel oder Gerold Eppler vom Sepulkralmuseum freuen sich auf die internationalen Sommergäste.

Ein Standort, der vielen Kasseler bereits bekannt ist, fehlt auf der Liste: der Königsplatz. Seit Wochen wächst hier vor den Toren des City Point ein geheimnisvoller Obelisk in die Höhe.

Die meisten Standorte der documenta 14 waren bereits in der Vergangenheit von documenta-Kunst bespielt worden, etwa die Orangerie. Newcomer sind die Hauptpost und die Gottschalk-Halle in der Nordstadt. Ab dem 10. Juni wird es in Kassel documenta-Kunst an folgenden Orten geben: in den Bali-Kinos, im Ballhaus, im Cine-Star, der documenta-Halle, im Filmladen, Fridericianum, auf dem Friedrichsplatz (hier wächst bereits das Gerüst für den „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujín in die Höhe).

Im ehemaligen Lederwaren-Geschäft Leder Meid, Friedrichsplatz 4, wird sich die d 14 abspielen, im Gloria-Kino, im Hessischen Landesmuseum, Gießhaus, der Gottschalk-Halle, der Grimmwelt, im Hansa-Haus, im Kulturbahnhof (schwerpunktmäßig in der ehemaligen Unterführung), in der Kunsthochschule, im Museum für Sepulkralkultur, dem Naturkundemuseum, derHauptpost an der Unteren Königsstraße, der Neuen Galerie, Orangerie, im Kulturzentrum Schlachthof, Palais Bellevue, im Peppermint, dem d14-Office an der Unteren Karlsstraße; im Stadtmuseum, in der Karlsaue, im Staatstheater und in der Torwache.

Es darf damit gerechnet werden, dass diese Liste noch erweitert wird. „Es werden wahrscheinlich noch weitere Orte dazukommen“, sagt Timo Weißberg von der Presseabteilung der d 14. 

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