Biergärten und Restaurants 

documenta 14 in Kassel: Gastronomie zur Ausstellung im Überblick

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Der temporäre Biergarten " Samuel Beckett’s Garden" am Friedrichsplatz bietet nicht nur einen herrlichen Blick auf den „Parthenon der Bücher“, sondern auch die Gelegenheit zum Verweilen in außergewöhnlichem Ambiente.

Kassel. Endlich hat die documenta 14 in Kassel begonnen - und mit der Kunstschau eröffnen auch zahlreiche besondere Gastronomie-Angebote in der Stadt. Ein Überblick.

Aktualisiert am 19. Juni 2017 - Hinweis zur den Treffpunkten: Wir stellen in diesem Text die gastronomischen Locations zur documenta vor - ohne spezielle Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Der Artikel wird immer wieder erweitert und aktualisiert.

Floor 14 auf dem Kaufhof-Parkdeck

Auf dem oberen Parkdeck der Galeria Kaufhof befindet sich der documenta-Biergarten Floor 14. Von dort hat man einen guten Rundblick über den Friedrichsplatz und die Kunstwerke dort. Drinks auf dem Dachgarten mit Parthenon-Blick – diese Attraktion gibt es jetzt auch in Kassel.

Am Rand der Parkplatzfläche auf dem Kaufhof-Dach wurde ein L-förmiger, 300 Quadratmeter großer Holzboden samt hölzernem Bewirtungspavillon gezimmert. „Den mussten wir hier oben bauen, denn einen Container kriegen wir über die Parkhausspindel nicht rauf“, sagte Mitbetreiber Karl Börries.

Kaufhof-Geschäftsführer Stephan Engel war sofort von der Lounge-Idee angetan, die Börries und sein Partner Georg Brechtken ihm vorstellten: „Wer kann zur documenta 14 schon so eine Aussicht bieten?“ Ohnehin werden die Menschen in den kommenden Monaten zahlreich aufs Kaufhof-Parkdeck pilgern, von wo aus man einzigartige Fotos machen kann, sagten Engel und Börries.

Damit documenta-Besucher einen kurzen Weg zur Lounge auf dem Dach haben, ist der Treppenhaus-Zugang vom Opernplatz her rechts neben dem Kaufhof-Haupteingang geöffnet und ausgeschildert, sagt Stephan Engel: „Aber auch im Haus wird es natürlich Hinweise geben.“

Zusammengefasst: 

Besonderheit: Von hier hat man einen tollen Blick auf die Stadt und einige Außenkunstwerke der documenta.

Konzept: „Wir sehen uns hier nicht als Gastronomen, sondern als Dienstleister, die den Besuchern einen schönen Rahmen für eine schöne Aussicht bieten“, sagt Karl Börries, der die Idee hatte, den Floor 14 auf dem Kaufhof-Dach zu eröffnen. „Wir sind kein klassisches Gastronomiegeschäft.“ Im Floor 14, wo man in Liegestühlen und im Strandkorb chillen kann, gibt es nur Kleinigkeiten wie Sandwiches und Salate aus dem Lebensmittelgeschäft des Kaufhof. Hier darf nämlich kein Geschirr ausgegeben werden. „Es gibt wahnsinnige Auflagen wegen der Sicherheit. Aber wir freuen uns, dass sich alle – Kaufhof und Behörden – auf das kleine Abenteuer eingelassen haben“, so Börries. 

Öffnungszeiten: Weil den Gästen nur die Toiletten des Kaufhofs zur Verfügung stehen (Klowagen und Dixie-Klos können hier nicht aufgestellt werden), hat der Floor 14 dieselben Öffnungszeiten wie das Kaufhaus: Montag bis Samstag, 9.30 bis 20 Uhr.

Preise: Völlig moderat: Ein halber Liter Mineralwasser kostet drei Euro, ein Bier (0,33) 2,50 Euro, ein Glas Wein (0,2) 5 Euro, eine Tasse Kaffee kostet 2,50.

Erster Eindruck: Wunderbare Alternative zur Gastronomie am Boden.

Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite vom Floor14

Apel am Friedrichsplatz

Wer zur documenta am Friedrichsplatz unterwegs ist, dem fällt sicherlich auch die Gastronomie zwischen dem Geschäftsgebäude der Krankenkasse AOK und der Neuen Galerie auf - das ist der To-go-Bereich. Direkt am Freidrichsplatz (gegenüber von den Rohren des Künstlers Hiwa K) gibt es jede Menge Sitzplätze unter Sonnenschirmen. Diese Gastronomie gehört zu Apel Catering. Hartmut Apel und sein Team bieten warme Speisen und kühle Getränke.

Zusammengefasst:

Besonderheit: Eigentlich erkennt man die Außengastronomie von Hartmut Apel an den weithin sichtbaren Pagodenzelten. Die hat er aber auf Wunsch des Künstlers Hiwa K wieder abgebaut. Das Röhrenkunstwerk habe viel mit Not und Armut zu tun. Pyramiden – die Zelte erinnern in ihrer Form daran – seien dagegen ein Symbol für Reichtum. Das passe nicht zusammen. Hartmut Apel hat das akzeptiert und Sonnenschirme aufgestellt.

Konzept: Imbiss mit Blick auf die Kunst.

Preise: Von Spinatnudeln mit Käse (11,50 Euro) bis zur Riesencurrywurst (11 Euro) reicht das gesamte Angebot. Ein Bier (0,4) kostet 3,80 Euro der Grauburgunder (0,2) 5, 90 Euro und das Wasser (0,25) 2,60 Euro.

Erster Eindruck: Gute und verkehrsarme Lage, unspektakuläre, funktionale Ausstattung.

Am Weinberg gibt es Café und Biergarten

Für Freunde der Gastronomie gibt es auch auf den Weinbergterrassen während der documenta ein Angebot. Zuständig für die Bewirtung ist das Team des NEUkafè, das am Fuße des Weinbergs seinen Laden neben der Kneipe Weinbergkrug hat. Geöffnet ist die Location ab Montag, 12. Juni 2017, immer ab 11.30 Uhr. Im Angebot sind diverse Snacks und Getränke.

Grimmwelt mit Biergarten

Grimms Garten heißt der Biergarten, der für die Zeit der documenta 2017 Stellung bezieht. Kaffee, Kuchen und natürlich verschiedene kalte Getränke wie Wein und Bier sind unter anderem im Sortiment. Der Biergarten befindet sich direkt am Brunnen bei der alten Treppenanlage hinter der Grimmwelt - auf dem Weinberg. Diese besondere Außengastronomie stammt vom Chef des Grimmwelt-Restaurants Falada, Johannes Reinhold. 

Unterhalb der Grimmwelt ist der Biergarten "Grimms Garten" am sanierten Springbrunnen aufgebaut worden.

Zusammengefasst:

Besonderheit: Wunderbarer Blick auf den Kasseler Süden.

Konzept: Der Bier- und Kaffegarten, der von dem Inhaber des Restaurants „Falada“ in der Grimmwelt betrieben wird, hat 120 Sitzplätze und 20 Liegestühle, die laut Inhaber Johannes Reinhold um 30 weitere ergänzt werden sollen.

Der Garten hat täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet, vorausgesetzt das Wetter ist gut. Hier gibt es Getränke und Kleinigkeiten zum Essen. Wem das zu wenig ist, der kann im Restaurant „Falada“ speisen.

Preise: Ein Stück Blechkuchen (hausgemacht) kostet 3,50 Euro, der Pott Kaffee 3 Euro. Ein Glas Weißwein (Hammel, 0,2) kostet 5 Euro, ein Glas Rotwein 6 Euro, ein Pils-Bier (0,33) 3 Euro.

Erster Eindruck: Ein lauschiger Platz, an dem man Stunden verbringen möchte. Zudem können sich die Gäste an dem neu sanierten Brunnen aus dem Garten der Villa Henschel erfreuen.

Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite des Faladas.

Palais Bellevue mit Biergarten

Das Palais Bellevue ist vielen Kasselern vermutlich auch als altes Brüder Grimm Museum ein Begriff. Das Gebäude, das einst im 18. Jahrhundert von Landgraf Karl in Auftrag gegeben wurde, ist nun ein gastronomischer Punkt auf dem Kasseler Stadtplan. Europaletten wurden für den Bellevue-Biergarten zu Barhockern und Stehtischen verbaut. Nun befindet sich im Garten des alten Hauses eine Art nobler Biergarten, der von Apel Catering (die Firma hat auch eine Außengastronomie am Friedrichsplatz aufgebaut) für die Dauer von 100 documenta-Tagen betrieben wird.

Zusammengefasst:

Besonderheit: Die Lage gegenüber dem documenta-Standort Neue Galerie ist ohnehin gut. Aus dem verwunschenen Garten ist eine attraktive Außengastronomie geworden. Der Clou: Den Seerosentisch hat das Team von Apel Catering mit Holz und Glas überbauen lassen. Man geht nun also über das Wasser. Die hohen Tische mit Barhockern sind im Stil von Europaletten gestaltet. Allerdings wirklich edel mit glatten Oberflächen und Glasplatten auf den Tischen.

Konzept: Unter den Pagodenzelten gibt es separate Bereiche für die Speisen und Getränke.

Preise: Die Kartoffelrösti mit Kräuterquark kosten neun Euro, Hähnchenbruststreifen als Ergänzung vier Euro mehr. Für ein Bier (0,4) muss man 3,80 Euro zahlen, den 0,2er Rosé von Hammel gibt es für 5,90, das Mineralwasser (0,25) für 2,60 Euro.

Erster Eindruck: Tolles Ambiente, von Anfang an entsprechend beliebt. Etwas Geduld sollte man mitbringen.

Öffnungszeiten: Ab 10 Uhr können Besucher hier täglich einkehren.

documenta-Café 14 an der documenta-Halle

In der documenta-Halle war eine traditionelle Gastronomie-Oase der Weltkunstschau bereits gut vier Wochen vor dem documenta-Start in Betrieb – vorerst allerdings nur für Mitarbeiter, Künstler und Aufbauhelfer der documenta. Gastronomin Iris Heussner betreibt den Standort zwischen Staatstheater und Orangerie mit ihrer Firma „Esskultur“ bereits im vierten documenta-Sommer.

Holz-Plattform für Hungrige: Iris Heussner bewirtschaftet die Gastronomie in und an der documenta-Halle.

Das documenta-Café 14 bietet Liegestühle und variable Sitzecken-Elemente, sagt Iris Heussner. Speisen und Getränke werden an mehreren Selbstbedienungsstationen ausgegeben, wie es sich bei vergangenen Ausstellungen bereits eingespielt hat. Etwa 100 Gäste finden dort Platz.

„Es gibt ein bis zwei warme Gerichte, Imbisse im Street-Food-Stil sowie Kuchen, Gebäckstückchen und andere Süßigkeiten zum Kaffee oder Tee“, sagt die Betreiberin, die den Standort mit insgesamt etwa 45 Gastronomie-Kräften organisiert.

Neben dem Plattform-Bau wurde außen an der documenta-Halle parallel der Sonnenschutz an den großen Glasfronten erneuert – den Kunstwerken zuliebe.

Gastro in der Hauptpost nur mit Eintrittskarte

In den weitläufigen, teils länger schon leerstehenden Hallen und Etagen im Hauptpost-Gebäude entstand ein - gastonomischer - Schauplatz der documenta 14. Neben der Kunst ist auch ein Restaurant auf Zeit in die Liegenschaft eingezogen: das Café zur Post.

Vierter Stock – der Kantinen-Trakt, in dem Kassels Postler früher zu Mittag aßen. Die „Grischäfer“-Gastronomen Rainer und Frank Holzhauer bauten den Großküchenbereich zum temporären documenta-Restaurant um. 

Erreichbar ist das Café zur Post nicht über die Untere Königsstraße. Besucher müssen auf die andere Seite des Postgebäude-Komplexes. Der Eingang befindet sich hinter der Berufsfeuerwehr an der Gießbergstraße.

War 15 Jahre ungenutzt: Die Großküche der Hauptpost am Holländischen Platz ist extra für die documenta 14 zu einem modernen Café und Restaurant geworden.

Gekocht werde freilich nicht mit den alten Geräten, stellte Rainer Holzhauer klar. Die Idee sei vielmehr, die alte Koch-Insel so zu verkleiden, dass Gäste um sie herum wie an einem Tresen sitzen können. Die große Dunstabzugs-Esse darüber ist mit lebenden Pflanzen begrünt.

Und was gibt’s zu essen? „Gerichte aus dem Wok, viele Salate, kleine Speisen, Kaffee und Kuchen, und das alles in Selbstbedienung“, zählte Holzhauer auf. Auch Müsli ist im Angebot. 

Im Vergleich zum Glashaus in der Aue, das die Grischäfer-Brüder zur documenta 13 betrieben und damit einen der beliebtesten Orte des Kunstsommers geschaffen hatten, fällt das Angebot diesmal etwas reduzierter aus. 

Zusammengefasst:

Besonderheit: Das Café befindet sich in der ehemaligen Großküche der Hauptpost. Aus den großen Kocheinrichtungen von einst ragen nun Pflanzen heraus.

Konzept: Felix Hühner, der Leiter des Cafés, spricht von einem Pasta-Konzept, bei dem viel wert auf Frische gelegt werde. Die Gäste stellen sich ihr Gericht dabei selbst zusammen – aus Nudeln und Salaten.

Öffnungszeiten: Das Café zur Post hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Preise: Der Preis richtet sich nach dem Gewicht des Gerichts. 100 Gramm Pasta und Soßen kosten ebenso 2,20 Euro wie 100 Gramm Salate und Dressing. Einen halben Liter Bier bekommt der Gast für vier Euro, ein viertel Liter Mineralwasser kostet 2,50 Euro.

Erster Eindruck: Das Café ist ein Hingucker: Wer nicht draußen essen mag, aber trotzdem im Grünen, ist hier genau richtig. Zumal der nicht sonderlich große Raum auch sonst einen sehr eigenen Charme hat. Allerdings: Wirklich billig ist das Essen nicht. Und: Ohne Eintrittskarte für die documenta gibt es keinen Zutritt ins Postcafé.

Biergarten Backyard an der Hauptpost

Auf der kleinen Grünfläche neben der Hauptpost zum Holländischen Platz hin gibt es während der documenta außerdem einen Biergarten, der aber entgegen ursprünglichen Planungen nicht von denselben Betreibern wie in der alten Post-Kantine bewirtschaftet wird.

Dieser Freiluft-Ort wird nun unter dem Namen Backyard von den Betreibern des NEUkafés am Weinberg bespielt (sie haben auch eine documenta-Gastronomie auf den Weinbergterassen). Das NEUkafé hat sich über die Jahre als Treffpunkt für Studierende, Künstler und Bohemiens in der Südstadt etabliert.

Täglich ist das Backyard ab 10 Uhr für Gäste geöffnet.

Beckett’s Garden am Friedrichsplatz

Die mit Bäumen bepflanzte Randstraße am Friedrichsplatz wird zum rustikalen gastronomischen Standort. In Zusammenarbeit mit dem Irish Pub und der Samuel Beckett Gesellschaft gibt es nicht nur einen einfachen Biergarten. Vielmehr wird in Beckett's Garden Wert darauf gelegt, dass auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm für documenta-Besucher geboten wird. 

Zusammengefasst:

Besonderheit: Alte Kinosessel bieten einen traumhaften Platz mit Blick auf den Parthenon.

Konzept: Hier wird eine gewisse Einfachheit mit viel Stil verbunden: Es ragen zum Beispiel Blumen aus Europaletten heraus, die wiederum als Tische dienen. Was das Essensangebot anbelangt, so wird Flammkuchen in mehreren Varianten angeboten: Ihn gibt es mit zum Beispiel mit Roter Beete, aber auch mit Ahler Wurscht.

Preise: Ein Bier (0,4 Liter) kostet 3,80 Euro, die gleiche Menge Mineralwasser erhält der Gast für 2,70 Euro. Der klassische Flammkuchen ist für 8 Euro zu bekommen, der Flammkuchen mit Ahler Wurscht für 9,50 Euro.

Erster Eindruck: Dieser Biergarten ist ein echtes Ereignis. Klasse. 

Gastronomie am Rand des Friedrichsplatzes

Am Rand des Friedrichsplatzes zwischen Sinn Leffers und dem Café Alex werden diverse Gastronomen aus der Königs-Galerie für die Verpflegung der documenta-Besucher sorgen. Zusätzlich zu der Fläche, die das „La Vision“ dort derzeit bereits mit Freilufttischen bespielt, wird es auf der gesamten Breite entlang der Oberen Königsstraße verschiedene Sitzmöglichkeiten sowie fünf Pagodenzelte für die jeweiligen Speisen-Anbieter geben.

Die Gastronomen am Rand des Friedrichsplatzes in der Übersicht: Sascha Kovacs (La Vision, Denkmahl), Take Hallali Burger, Ya Sushi, Vanille & Co. (Eis) sowie Tolle Knolle mit Kumpir, das sind türkische Ofenkartoffeln.

Der Kunstsommer kann kommen: Kö-Bar-Betreiber Sule Jasaroski bedient jetzt auch Gäste auf dem Florentiner Platz. Seine Gastro-Kollegen aus der Königs-Galerie stellen dort und auf dem Friedrichsplatz zahlreiche Tische auf, um documenta-Gäste zu bewirten.

Foodtruck und Kiosk auf Florentiner Platz

Auch auf der gegenüberliegenden Seite der Königs-Galerie organisieren Anbieter aus der Einkaufsgalerie die Bewirtschaftung auf dem Florentiner Platz. Zusätzlich zum italienischen Restaurant Avanti betreibt Sule Jasaroski, der Inhaber von Sule’s Kö-Bar, dort neuerdings den kleinen Kiosk auf dem Platz mit einigen Außentischen.

Leckereien auf dem Florentiner Platz: Dieser Foodtruck steht nun dauerhaft hinter der Königs-Galerie

Außerdem bezieht dort Eduard Jaisler, der frühere Betreiber und Küchenchef des Restaurants Park Schönfeld, zur documenta mit seinem Food Truck dauerhaft Position. Von 12 bis 23 Uhr gibt es hier herzhaftes Essen auf die Hand.

Boreal - Biergarten in der Nordstadt

In der Nordstadt - so nennt der Kasseler liebevoll den Uni-Stadtteil Nord-Holland - gibt es nicht nur Kunst zu bewundern. Direkt zwischen dem Schlachthof und dem Nordstadtpark ist ein gemütlicher Biergarten für die Dauer der documenta 2017 entstanden. Der Name: Boreal

Der Begriff Boreas ist ein griechisches Wort, es bedeutet Norden. Als boreale Zone werden Areale auf der Nordhalbkugel bezeichnet, die zur kaltgemäßigten Klimazone gehören (beispielsweise Norwegen, Alaska und Kanada). Dem Namen nach ist das Boreal in der Nordstadt also am richtigen Ort.

Typisch für die Nordstadt und ihre Gastronomie: die ungezwungene Atmosphäre. Das Boreal nutzt einen umgebauten Überseecontainer als Bar.

Das Boreal ist durch Crowdfunding entstanden. 4000 Euro kamen insgesamt durch Spenden zusammen. Maßgeblich an der Gestaltung beteiligt ist die documenta-Künstlerin Maria Magdalena Campos-Pons aus Kuba. Etwa 60 Sitz- und über 100 Stehplätze laden zum Verweilen in der belebten Nordstadt ein. Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite von Boreal.

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