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documenta 14: „Mühle des Blutes“ in der Karlsaue schon beschädigt

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Von: Florian Hagemann, Ulrike Pflüger-Scherb

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„Mühle des Blutes“
Die „Mühle des Blutes“ © Malmus

Kassel. Das erste Wochenende der documenta 14 in Kassel ist vorüber, aber nicht alle Kunstwerke haben es heil überstanden.

Aktualisiert um 17.25 Uhr - Die „Mühle des Blutes“ von Antonio Vega Macotela vor der Orangerie in der Aue muss bereits repariert werden, sie war nicht mehr begehbar.

Das Kunstwerk habe sich bereits am Eröffnungstag zu einem Zuschauermagneten entwickelt, so d14-Sprecherin Maxie Fischer. Viele Besucher hätten bereits an den Mühlenrädern gedreht. Dabei sei es zu einer Verhakung im Getriebe gekommen. Die Mühlenräder können nämlich von jedem gedreht werden, einmal muss das allerdings in die falsche Richtung und auch noch zu schnell geschehen sein.

Auch am Montag stand sie deshalb still. Ob „Die Mühle des Blutes“ des mexikanischen Künstlers Antonio Vega Macotela sich am morgigen Dienstag wieder bewegen wird, konnte die Kunstwerksaufsicht nicht mit Bestimmtheit sagen.

Die „Mühle des Blutes“ gehört zu den Hinguckern der documenta 14. Am Samstag besichtigte sie auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er drehte dabei in die richtige Richtung.

Anmerkung der Redaktion: Im Laufe des Montags gab es unterschiedliche Aussagen zum Stand der Reparatur. Wir bitten das zu entschuldigen.

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