Erstes Kunstwerk wird bereits am 21. Juni eingeweiht

Die documenta beginnt mit einem Baum aus Bronze bereits diesen Juni

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Nahe der Orangerie soll erste Kunstwerk der documenta 13 errichtet werden.

Kassel. Giuseppe Penone heißt der erste Teilnehmer der documenta 13. Ein Kunstwerk des 63-jährigen Italieners wird bereits am 21. Juni, 12 Uhr, in der Karlsaue eingeweiht.

Das teilte die documenta am Donnerstag mit. Ein fast neun Meter hoher Baum aus Bronze soll nahe der Orangerie errichtet werden. Im oberen Teil der Skulptur mit dem Titel „Idee di Pietra“ (Ansichten eines Steins) wird ein großer Stein ruhen, als ob er sich in den Zweigen verfangen hat, neben ihr ein lebendiger, junger Baum wachsen - wie die documenta in den nächsten zwei Jahren wachsen soll.

Giuseppe Penone hat bereits dreimal an der documenta teilgenommen: 1972, 1982 und 1987. Er gilt als Vertreter der Arte Povera (arme Kunst), für die Installationen aus Alltags- und Naturmaterialien charakteristisch sind. Mit dieser Kunstrichtung hat sich die künstlerische Leiterin der documenta 13, Carolyn Christov-Bakargiev, als Autorin und Kuratorin intensiv beschäftigt. Penones Arbeit für die Karlsaue war bereits bei der Sydney Biennale 2008 zu sehen, die ebenfalls Christov-Bakargiev geleitet hatte.

Der Baum soll bewusst zur Sommersonnenwende „eingepflanzt“ werden. Christov-Bakargiev: „Wir feiern den Beginn des Sommers und der Schaffenskraft von Kunst mit diesem Augenblick im Park - dem Pflanzen eines Baumes.“

Von Mark-Christian von Busse

Quelle: mydocumenta

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