Bilanz nach 100 Tagen Kunst

100 Tage documenta: Das waren die Gewinner und Verlierer

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Das Lieblingskunstwerk der Kasseler, aber laut Ankaufkommission zu teuer: Der Penone-Baum in der Karlsaue.

Kassel. Nach 100 Tagen Kunst in Kassel ist Schluss. Die documenta 13 hat sich am Wochenende mit einem Besucherrekord verabschiedet. Wer hat von der Ausstellung profitiert, wer hatte das Nachsehen? Eine subjektive Auswahl mit einem Augenzwinkern.

Er ist der Kasseler liebstes Kunstwerk: Guiseppe Penones Bronzebaum in der Karlsaue. Zu gern hätten die Nordhessen den Baum behalten. Auf dem ersten Blick ist der Penone-Baum ein klarer Gewinner. Doch der Kauf des Baums übersteigt laut Ankaufkommission die finanziellen Möglichkeiten. Daher reicht es für den Baum nur für ein Unentschieden.

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Rekord: 860.000 Menschen sahen documenta 13

Und da ist Konrad. Das Rad-Verleihsystem ist ein Gewinner der d13. Die radelnden Besucher haben die Nutzerzahlen in die Höhe geschraubt.

Ingesamt haben 860.000 Menschen die Kasseler Weltkunstschau besucht. Das waren so viele wie nie zuvor. Das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent oder um 110.000 Besucher gegenüber der documenta vor fünf Jahren. Zu Carolyn Christov-Bakargievs documenta mit ihren vielen Einzelschauplätzen blieb der durchschnittliche Gast drei Tage lang in Kassel und somit einen Tag länger als bisher.

Fotostrecke: Gewinner und Verlierer der d13

documenta 13: Das waren die Gewinner und Verlierer

Nach Angaben von documenta-Sprecherin Henriette Gallus hat sich die Zahl der verkauften Dauerkarten mit 12.500 mehr als verdoppelt – ein Indiz dafür, dass die documenta 13 in weit höherem Maß als bisher auch Interesse bei Besuchern aus dem regionalen Umland gefunden hat.

Quelle: mydocumenta

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