Zur documenta: Hotel „Baya Central“ eröffnet im Parkhaus-Loft

Kassel. Dass die documenta 13 für Besucher nicht im Hotelzimmer aufhören muss, zeigt das Pop-up-Hotel „Baya Central“ über den Dächern Kassels. „Pop up“ heißt so viel wie „plötzlich auftauchen“, und tatsächlich war das, was auf dem Dach des Parkhauses Wilhelmsstraße entsteht, noch vor wenigen Monaten nur eine Idee.

Jetzt aber nimmt sie Formen an. Die drei Initiatorinnen Lulu Gent, Juliane und Berenike Hebeler, alle um die 30 und gebürtige Kasseler, räumen die letzten Zimmer in dem 280-Quadratmeter-Loft ein, hängen die letzten Bilder auf und bereiten alles für die Eröffnung ihres „Baya Central“ am Donnerstag vor.

Traum in Schleiflack: Design-Klassiker sorgen selbst beim Schlafen für gehobenen Kunst-Genuss.

Das gesamte Interieur wirkt offen, luftig und befreit von unnötigem Stil-Balast. So entsteht Platz für Neues - zum Beispiel für Kunst. „Idee ist, nicht nur ein Hotel für Gäste, sondern auch ein Forum für Künstler zu bieten“, sagt Berenike Hebeler. Lesungen sind geplant, Ausstellungen mit Bildern, Fotografien und Design-Möbeln ebenfalls. Es wird Livemusik geboten und eine Tanz-Performance. Wann was stattfindet, ist noch nicht klar, am Programm wird noch gefeilt.

Der Wohnraum mit Lobby-Bar zumindest ist dafür groß genug - „hier wird morgens auch gefrühstückt“, sagt Juliane Hebeler. Hinzu kommt die schiffsdeckartige Terrasse, die einen fantastischen Blick über Kassel erlaubt - ideal, um einen langen Kunsttag ausklingen zu lassen.

„Baya Central Kassel“, Garde-du-Corps-Straße 5, www.baya-home.net

Mindestens vier Räume werden Platz für acht Gäste bieten, die Kosten liegen zwischen 35 und 60 Euro pro Übernachtung. Dafür gibt es eine Rundumbetreuung der drei Initiatorinnen. Sie bringen Gäste mit Kunst zusammen, geben Tipps rund um die documenta-Stadt Kassel und sorgen auch für die kulinarische Versorgung. „Jeder ist willkommen“, sagen die drei, übrigens auch zur Eröffnung am Donnerstag, 29. März, ab 18 Uhr mit Sekt und Musik.

Alle Informationen zur documenta finden Sie in unserem Themen-Spezial.

Gebucht werden kann aber schon jetzt. „Natürlich stehen die Zimmer auch außerhalb der documenta-Zeit zur Verfügung“, sagt Hebeler. Voraussichtlich bis Ende September soll es das „Baya Central“ geben. Was danach passiert, ist offen. Kann sein, dass das Hotel dann ebenso schnell wieder verschwindet, wie es plötzlich aufgetaucht ist. (bon)

Quelle: mydocumenta

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