documenta-Kunst um Mitternacht

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Mit Mangold bepflanzte Pontons auf dem Küchengraben bei Nacht

Kassel. Die spät am Samstagabend zur Halbzeit der documenta angebotenen Führungen zu "ausgewählten Kunstwerken", wie es in der Ankündigung hieß, waren vom Publikumsinteresse her ein großer Erfolg. Das Konzept ist allerdings ausbaufähig.

Viele Kasseler hatten sich auch, ohne Führungen zu buchen mit Taschenlampen in die Aue aufgemacht und waren etwas enttäuscht. Meist gehörter Satz: "Wenigstens die Kunstwerke hätte man doch mal anleuchten können."

documenta bei Nacht

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documenta bei Nacht: Mit Mangold bepflanzte Pontons auf dem Küchengraben (Christian Philipp Müller) © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Schon fast nicht mehr zu sehen und mit Unkraut zugewachsen, sind die chinesischen Schriftzeichen im Doing-Nothing-Garden von Song Dong © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Verschlossen, aber erleuchtet - das Haus von Doug Ashford © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Das Haus von Doug Ashford © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Auch die Zeit/Bank (Time/Bank) von Julieta Aranda und Anton Vidokle hat nachts geschlossen © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Ein mitternächtlicher Blick in die Zeit/Bank (Time/Bank) von Julieta Aranda und Anton Vidokle © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Nur schemenhaft im Licht der Taschenlampen zu erkennen war der Geist von Apichatpong Weerasetakul © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Die thailändische Künstlerin Araya Rasdjamreamsook lebte zu Beginn der d13 drei Wochen mit ihrem Hund in diesem Haus © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Jetzt sind nur noch die Videos streunender Hunde in dem Haus zu sehen - auch Samstagnacht © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Das Reanimations-Haus (Reanimation) von Joan Jonas in der Karlsaue im Dunkel der Nacht © Ditzel/HNA
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documenta bei Nacht: Kein documenta-Kunstwerk, aber hinter den Mauern der Orangerie verbergen sich einige documenta-Kunstwerke © Ditzel/HNA

Zur Verteidigung der documenta müsste man hier anbringen, dass sie in der Tat nicht zu einer Alternative zur in diesem Jahr nicht stattfindenden Museumsnacht eingeladen hatte. Aber ein bisschen mehr fürs Auge hätte man den Menschen, die sich über nasse Wiesen und schlammige Wege durch die Aue bewegten schon bieten können. (wd)

Quelle: mydocumenta

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