Die documenta in den Mediatheken: Sender berichten umfassend aus Kassel

Moderatorin: Katty Salié

Kassel. Drei Vorbesichtigungstage für Medienvertreter gab es, ehe die documenta geöffnet hat. Die Fernsehsender haben die Preview-Tage genutzt, um umfangreiches Material zu drehen. Manche Beiträge sind in den Mediatheken zu sehen - es lohnt sich, sie anzuschauen, weil sie einen kompakten, attraktiven Überblick über Themen und einige Teilnehmer der documenta geben.

Die Ersten waren die Macher von „Kulturzeit“ auf 3Sat, die am Eröffnungsabend live berichteten. Im „Kulturzeit extra“ befragte Cécile Schortmann ausführlich den scheidenden Leiter des Museums Ludwig in Köln, Kasper König - er gehörte zur Findungskommission, die Carolyn Christov-Bakargiev vorgeschlagen hat - sowie die Kritikerin Silke Hohmann („Monopol“). Beide äußerten sich sehr angetan von der 13. documenta, und König erklärte sehr anschaulich, was es mit CCBs erweitertem Kunstbegriff auf sich hat. Zu sehen unter www.3sat.de/mediathek

3Sat ist als offizieller Medienpartner dauerhaft auf der documenta präsent und wird jeweils montags in „Kulturzeit“, 19.20 Uhr, in der Reihe „Da-Da-documenta“ Geschichten aus Kassel liefern.

„Aspekte“ (ZDF) hat nicht nur die 44-minütige, sehenswerte Sonderausgabe zur documenta ins Netz gestellt, unter www.zdf.de/ZDFmediathek sind mit dem Suchbegriff „documenta“ auch weitere Filme vom „Making of“ zu finden, darunter das ausführliche 7-Minuten-Interview von Moderatorin Katty Salié mit dem Kasseler Ex-Polizisten Bernd Schäfer, der als „Worldly Companion“ Führungen anbietet.

Ebenfalls in der ZDF-Mediathek steht die nach Mitternacht gesendete Diskussion „Nachtstudio“ mit dem Titel „Kunst kann alles!“ mit Christov-Bakargiev, ihrem „Agenten“, Quantenphysiker Anton Zeilinger, Kunst-Theoretiker Bazon Brock und den ehemaligen und aktuellen Museumsleitern Wulf Herzogenrath (Kunsthalle Bremen), Udo Kittelmann (Neue Nationalgalerie Berlin), und Markus Brüderlin (Wolfsburg).

 In der Extra-Ausgabe von „Titel Thesen Temperamente“ (ttt), ARD, spielte sich Moderator Dieter Moor ziemlich in den Vordergrund, auch sämtliche Kassel-Klischees wurden ausgiebig bemüht. Trotzdem gab es in den 45 Minuten informative Beiträge etwa zu den Künstlern Claire Pentecost, Jimmie Durham und Theaster Gates: www.ardmediathek.de

Quelle: mydocumenta

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