Erste documenta-Vorboten in der Karlsaue

Einsatz für die Kunst: Zimmerleute der Firma Langhuth aus Lohfelden bauen in der Karlsaue 30 Hütten für die documenta 13 auf.

Kassel. Die Vorboten der documenta sind nicht mehr zu übersehen: In der Karlsaue wird für die Kunst gebaggert, gehämmert und gebaut.

An vielen Stellen des Staatsparks sind Zäune und Gitter aufgestellt und Areale abgesteckt. Auf der Karlswiese vor der Orangerie ist ein riesiger, archaisch anmutender Erdhügel entstanden, der nun bepflanzt wird. An anderen Stellen im weitläufigen Park werden einfache Holzhütten gezimmert.

documenta 13: Die Vorbereitungen in der Karlsaue laufen

Spaziergänger rätseln, was es damit auf sich sich. Die documenta-Leitung hüllt sich in Schweigen. Vor dem Beginn der Kunstschau vom 9. Juni bis 16. September soll nichts nach draußen dringen. Nun lässt sich aber nicht mehr alles verbergen. Die Karlsaue verwandelt sich in diesen Tagen in einen Kunstpark. Noch nie wurden dort so viele Kunstwerke installiert wie für die documenta 13 von Carolyn Christov-Bakargiev. Dazu gehören auch zwei im Herbst gepflanzte Apfelbäume. Nach dem Ende der Kunstschau wird fast alles wieder verschwinden.

Von Ellen Schwaab

Quelle: mydocumenta

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