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Gäste aus mehr als 80 Ländern: Die Ausstellung in der Statistik

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Großer Andrang: Zur d15 kamen Gäste aus aller Welt.
Großer Andrang: Zur d15 kamen Gäste aus aller Welt. © Uwe Zucchi/dpa

Die documenta 15 ist Geschichte. Gestern präsentierte die Weltkunstausstellung die Zahlen, die sich in den vergangenen 100 Tagen ergeben haben. Es lohnt sich, darauf einen genaueren Blick zu werfen.

3500 Soli-Tickets wurden gekauft. Dieses Angebot gab es erstmals bei einer documenta, es beruht auf den vom Künstlerkollektiv Ruangrupa ausgerufenen Werten wie Großzügigkeit und Solidarität. Besucher konnten dabei Tickets für andere erwerben, die so kostenlosen Zugang zu den Ausstellungsräumen erhielten.

4600 Pressevertreter aus aller Welt wurden für die documenta fifteen akkreditiert. Das verdeutlicht wieder einmal das große Interesse an der Weltkunstausstellung. Schon vor der eigentlichen Eröffnung waren Hunderte Journalisten ins Auestadion zur Eröffnungspressekonferenz gekommen. Anschließend informierten sie sich vorab über die Kunst in den 32 Ausstellungsorten.

15.150 Dauerkarten wurden verkauft. Das sind 650 mehr als noch bei der d14 vor fünf Jahren. Der Trend ist ein Indiz dafür, dass die Weltkunstausstellung in der Region auf immer mehr Interesse stößt.

33.000 Schüler im Klassenverband besuchten die Weltkunstausstellung diesmal.

78.700 Teilnehmer nutzten die 5250 angebotenen Walks & Stories, die einem die documenta fifteen näher brachten.

234.000 Besucher kamen aus dem Ausland zur documenta fifteen. Das entspricht 31,7 Prozent. Auch das erfasst die Statistik: Menschen aus 87 verschiedenen Ländern besuchten die Ausstellung.

295.000 Besucher gehörten der Altersgruppe zwischen 15 und 40 Jahre an – mindestens. Sage noch einer, die Jüngeren interessieren sich nicht für Kunst. Am stärksten vertreten war die Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren.

375.000 Euro gingen bisher an Spenden zur Aufforstung des Reinhardswalds und zur ökologischen Anreicherung auf Sumatra in Indonesien. Das Geld generiert sich aus dem Nachhaltigkeitseuro, den jeder zu dem normalen Ticketpreis bezahlte.

700.000 verschiedene Gäste aus 115 Ländern besuchten die Internetseite der documenta fifteen. Instagram, der reichweitenstärkste Kanal in den Sozialen Netzwerken, erreichte 65 000 Menschen, die der Weltkunstausstellung gefolgt sind. Der Newsletter verzeichnete am Ende 29 500 Abonnenten.

738.000 Menschen besuchten die documenta fifteen. Das sind 153 000 weniger als vor fünf Jahren, als 891 000 Besucher nach Kassel kamen. Die Entwicklung lässt sich durchaus mit den Folgen von Corona erklären.

2.475.360 Minuten sind es ab heute um 10 Uhr noch, bis die nächste documenta eröffnet wird. Das soll – so ist es am Sonntagabend verkündet worden – am 12. Juni 2027 der Fall sein und damit in exakt 1719 Tagen. hag

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