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Nach Antisemitismus-Eklat: Eichel und Kollegen kritisieren Steinmeier, Scholz und Roth

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Von: Florian Hagemann

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Nach dem Antisemitismus-Eklat auf der documenta fifteen haben nun mehrere prominente Politiker aus Kassel eine gemeinsame Erklärung abgegeben.

Kassel – Nach dem Antisemitismus-Eklat auf der documenta fifteen melden sich nun auch Kassels ehemalige SPD-Oberbürgermeister zu Wort – darunter Hessens ehemaliger Ministerpräsident und einstiger Bundesfinanzminister Hans Eichel. In einer sieben Punkte umfassenden Erklärung nehmen Eichel, Bertram Hilgen und Wolfram Bremeier gemeinsam mit Kassels aktuellem Oberbürgermeister Christian Geselle Stellung zu der Entwicklung der vergangenen Tage.

Dabei bezeichnen sie es als schweren Fehler, das Kunstwerk „People’s Justice“ des indonesischen Künstlerkollektives Taring Padi mit seinen antisemitischen Abbildungen auf dem Friedrichsplatz präsentiert zu haben. Aber: Sie zeigen sich auch enttäuscht vom Bundespräsidenten und kristisieren den Bundeskanzler.

Das verhüllte Kunstwerk am Friedrichsplatz in Kassel, das wegen antisemitischer Abbildungen von der documenta inzwischen abgebaut wurde.
Das verhüllte Kunstwerk am Friedrichsplatz in Kassel, das wegen antisemitischer Abbildungen von der documenta inzwischen abgebaut wurde. © Pia Malmus

documenta in Kassel: Erklärung zum Antisemitismus-Eklat zum Nachlesen

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