documenta 13: Kartenvorverkauf hat begonnen

Werben für die Kunstausstellung: (von links) Ulrich Franke und documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld unterhielten sich am Verkaufsstand mit potenziellen Besuchern der documenta 13 wie Herbert Schimmer, Manfed Fust und Birgit Winkler. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Bernd Leifeld, Geschäftsführer der documenta GmbH, machte den Besuchern der Kasseler Markthalle am Samstag deutlich, wie günstig eigentlich eine Dauerkarte für die documenta 13 ist, die am 9. Juni kommenden Jahres eröffnet wird. Damit hat der Vorverkauf begonnen.

Eine Dauerkarte kostet 100 Euro. Damit kann man 100 Tage lang die Kunst in Kassel erleben. Pro Tag kostet das nur einen Euro, rechnet Leifeld vor. Und dass man öfter die documenta besuchen muss, liegt für Leifeld auf der Hand. „Das wird eine sehr lebendige Ausstellung. Mit vielen unterschiedlichen Aspekten und einem aktiven Programm. Dafür braucht man sehr viel Zeit.“

Viele Eltern schenkten ihren aus Kassel weggezogenen Kindern Karten für die documenta, sagt Leifeld – zugleich ein Köder, um den Nachwuchs in die Heimat zu locken.

Bei dieser Überzeugungsarbeit lief der Vorverkauf in der Markthalle entsprechend gut. Auch zahlreiche Dauerkarten wurden gekauft, die zu Weihnachten verschenkt werden sollen. Zudem wurden gratis documenta-Aufkleber verteilt sowie die bereits erschienenen so genannten Notizbücher zur documenta verkauft. Bislang gibt es 34 Bände, 100 sollen insgesamt erscheinen. Die Notizbücher, die im Buchhandel und als E-Book erhältlich sind, könnten einen Hinweis auf die Künstlerliste geben, sagt Leifeld. Mit der gingen die documenta-Macher bekannterweise ja sehr spröde um.

Die Notizbücher sollen ein spielerisches Element in die Frage bringen, wer denn bei der documenta 13 ausstellen wird. Die Leser werden aufgefordert zu spekulieren. Eines der Notizbücher stammt zum Beispiel von der libanesischen Schriftstellerin Etel Adnan. Die Menschen sollen sich die Frage stellen, ob Autoren zur documenta eingeladen werden, sagt Leifeld.

Nicht alle hatten am Samstag aber nur Interesse an der hohen Kunst. Herbert Schimmer aus Kassel sammelt seit sechs Jahren Städte-Aufkleber. 600 hat er bereits zusammen. Keine Frage, dass er die unterschiedlichen Aufkleber mitnahm, die für die Kunstausstellung in seiner Heimatstadt werben. Schimmer versprach, zumindest einen der Aufkleber an sein Auto zu heften. (use)

Am Samstag, 17. Dezember, gibt es wieder einen documenta-Stand in der Markthalle. Karten gibt es zudem beim HNA-Kartenservice, Tel. 05 61/203- 204 und im Internet unter www.documenta.de

Mehr im Regiowiki.

Quelle: mydocumenta

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