Hugenottenhaus: documenta-Künstler sucht Zeitzeugen

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Das Hugenottenhaus an der Friedrichsstraße war ursprünglich ein Wohnhaus aus dem später ein Hotel wurde

Kassel. dOCUMENTA (13) Künstler Theaster Gates sucht  Zeitzeugen, die Erinnerungen an das Hugenottenhaus haben.  Menschen, die in dem ehemaligen Wohnhaus gewohnt oder übernachtet haben oder jemanden kennen, der mit der Geschichte des Hauses verbunden ist.

Mit seinem Projekt 12 Balladen für das Hugenottenhaus hat Theaster Gates das fast vergessene und verfallene Gebäude an der Kasseler Friedrichsstraße wieder zum Leben erweckt und als Veranstaltungsort, Treffpunkt und permanente Skulptur für Kassel aktiviert.   

Das bis dato leer stehende Hugenottenhaus ist offizieller Teil der dOCUMENTA (13), seine Geschichte spielt eine wichtige Rolle für den Künstler. Das Haus, 1826 erbaut, war ursprünglich ein bürgerliches Wohnhaus und später ein Hotel, bevor es im Zweiten Weltkrieg von Truppen der Alliierten beschädigt wurde. Seit den frühen 70er Jahren stand es leer.

Theaster Gates hat Spaß im Hugenottenhaus

Jetzt ist Theaster Gates auf der Suche nach Menschen, die ihm mehr erzählen können, Anekdoten oder Gerüchte, Begebenheiten und Erinnerungen, Menschen, die einmal dort gewohnt haben oder noch alte Fotos besitzen. (wd)

Wer etwas über das Hugenottenhaus weiß, kann sich bei Annelies Bakker, Management Assistentin im Projektbüro der dOCUMENTA (13), auf: office@documenta.de oder Telefonnummer 0163-7309801.

Quelle: mydocumenta

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