Gestaltung setzt Tradition seit Arnold Bode fort

Immer mehr Plakate werben für die documenta

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Werbung an der Frankfurter Straße: Hier hängen seit kurzem Plakate, die für die 14. Auflage der documenta werben. Dabei wird die Verbindung zu den Ausstellungsorten in Athen und Kassel hergestellt. Foto:  Koch
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Der Anfang: Plakat von Arnold Bode zur ersten documenta.
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Ebenfalls von Arnold Bode: Das Plakat mit Motiven aus der Ausstellung von 1959.
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Noch einmal Arnold Bode: Das Plakat zur documenta 3.
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Plakat von Karl Oskar Blase: die documenta 4.
documenta 5 plakat
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Schriftzug aus Ameisen: Plakat zur documenta 5.
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d 6: In Erinnerung blieben Erdkilometer und Honigpumpe.
documenta 7 plakat
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Spitzhackke und 7000 Eichen: Die documenta 7.
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Serras Stahlplatten und Videos von Nam June Paik: Die d 8.

Kassel. Im Kasseler Stadtbild sind die ersten documenta-Plakate aufgetaucht, die für die Kunstausstellung werben. „Das werden jetzt immer mehr“, sagt documenta-Sprecherin Maxie Fischer.

Nicht nur in Kassel, wo die Ausstellung am 10. Juni beginnt, sondern auch in anderen deutschen Städten werde man plakatieren. Damit ist jetzt auch das Geheimnis gelüftet, wie die Plakate der 14. documenta in Kassel aussehen. Die mit der markanten Zahl wurden vom Grafikbüro Mevis&van Deusen aus Amsterdam entworfen. Es gibt noch weitere Entwürfe von Büros aus Zürich und Berlin.

Damit setzt sich eine Tradition fort, denn die Plakate zur documenta sind längst eine eigene Kunstform. Die ersten Entwürfe hat documenta-Grüner Arnold Bode noch selbst gemacht, später kam unter anderem der kürzlich verstorbene Kasseler Grafiker Karl Oskar Blase zum Zuge. Gewisse Ähnlichkeiten hat das aktuelle Plakat insbesondere mit dem der documenta 8. Auch damals erinnerte die Gestaltung an Streichhölzer, die in eine lesbare geometrische Form gelegt wurden.

Von Hamburg über Berlin und Köln bis München werden nach Angaben der documenta demnächst zahlreiche Plakate für die Kunstausstellung werben. Auch Universitätsstädte wie Heidelberg, Marburg, Göttingen und Tübingen würden neben Städten im Umkreis von 100 Kilometern gezielt beworben.

Dabei gibt es immer auch den Hinweis auf Athen, wo die documenta bereits am 8. April eröffnet wurde – eine Premiere in der langen Geschichte der Ausstellung seit 1955, die immer auch eigene Plakate hatte.

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