Junge Kulturszene will Stadtteile beleben

Screenshot der Webseite

Kassel. Die junge Kulturszene Kassels orientiert sich stark in die Stadt hinein und sucht Anknüpfungspunkte in den Stadtteilen. Die Zeiten, wo die junge Szene sich abschottete und ihr eigenes Süppchen kochte, sind vorbei.

Das ist das Fazit von Claudia Tobisch vom Verein Kulturnetz Kassel nach einem Vernetzungstreffen der Kulturschaffenden.

Sie hatte jene Kreativen eingeladen, die in dem regionalen Kulturportal Kulturtopografie Kassel präsent sind. Dieses Internetangebot umfasst derzeit 1830 Einträge. Darin vernetzen sich Kulturschaffende vom Schlagzeuglehrer bis zur Tänzerin. 70 Teilnehmer kamen, manche stellten aktuelle Projekte vor.

Einige Beispiele: Die „Kunstmeile 2012“ wird in 45 Orten an der Friedrich-Ebert-Straße Kunst in Läden und Lokalen zeigen. Die Künstler-Gruppe Tokonoma sucht einen „Artist in residence“, der während der documenta in einem Laden an der Frankfurter Straße lebt und arbeitet. Und die Initiative „andocken“ hat einen Wettbewerb ausgeschrieben zur Belebung leer stehender Geschäfte im Schillerviertel und in Rotenditmold. (fra)

Link: www.kulturtopografie-kassel.de

Quelle: mydocumenta

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