Kommentar

Kassel ist in vielen documenta-Kunstwerken präsent

Die Kunstausstellung documenta 14 in Athen ist eröffnet. Viele Kunstwerke in der griechischen Hauptstadt weisen Bezüge zu Kassel auf. Ein Kommentar von Christina Hein. 

Alles zur documenta 14 in Athen und Kassel finden Sie hier in unserem Spezial und bei Kassel Live

Wer denkt, Athen feiere die documenta ohne Kassel, nur weil sie dort zuerst an den Start geht, der irrt gewaltig. Auf Schritt und Tritt begegnen einem in der griechischen Hauptstadt die Bezüge zu Kassel. In nicht wenigen documenta-Kunstwerken ist Kassel präsent. Und was für ein schönes verbindendes, an das olympische Feuer erinnernde Element ist die Kunstaktion des Schotten Ross Birrell, der Reiter auf den Weg von Athen nach Kassel geschickt hat. Am 9. Juli kommt die Völker verbindende Tier- und Menschen-Truppe in Kassel an. Und wird als Achse Athen-Kassel in die Kunstgeschichte eingehen.

Apropos Geschichte: Was für ein Geschenk, dass die argentinische Künstlerin Marta Minujin mit ihrer tiefgründigen Arbeit „Der Parthenon der Bücher“ auf unserem Friedrichsplatz eines der monumentalsten Bauwerke der griechischen Antike nach Kassel holt.

Wer profitiert hier von wem, wenn in der Zukunft beim Besuch des Athene-Tempels auf der Akropolis sich manch einer vielleicht erinnert: Da gab es doch auf der documenta 14 in Kassel so ein Kunstwerk...

Alles, was jetzt in den 100 Tagen documenta in Athen passiert, macht Lust und neugierig auf die documenta in Kassel.

Aktuelle Beiträge zur documenta in Athen und Kassel finden Sie hier bei Kassel-Live.de

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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